Archiv der Online-Vorlesungsverzeichnisse

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Politik

31 201
Modul A, KK -
Transformationen. Theoretische und methodische Zugänge (nicht nur) am Beispiel Osteuropas (2 SWS) (5 LP); Do 10.00-12.00 - Ihnestr. 22, 22/G (Seminarraum) (21.10.) Klaus Segbers
In dem Kurs werden wichtige Theorien und Deutungsansätze zur Erklärung von beschleunigtem politischem, wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Wandel diskutiert und angewendet. Es werden Texte vorgestellt, die vor allem akteurszentrierte Ansätze und Perspektiven institutionellen Wandels aufzeigen. Dabei wird stets die relative Erklärungskraft dieser eher vergleichenden Zugänge mit anderen, stärker regionalbezogenen Theorien zu prüfen sein.

Als Anwendungsfall wird zunächst Osteuropa (einschließlich der ehemaligen UdSSR) im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Teil des Semimars werden dann andere Regionen vergleichend einbezogen, etwa Lateinamerika, Südafrika, Südostasien.

In dieser Lehrveranstaltung wird die E-Learning-Plattform Blackboard eingesetzt. Eine Selbstregistrierung ist unter http://lms.fu-berlin.de möglich. Hinweise zur Kursanmeldung, die ebenfalls unter http://lms.fu-berlin.de mithilfe eines Passworts erfolgt, werden in der ersten Sitzung gegeben.
 
31 202
Modul A KK -
Aktuelle Herausforderungen der Politik Osteuropas (Current Challenges to Eastern Europe Politics) (2 SWS) (5 LP) (Deutsch); Do 16.00-18.00 - Ihnestr. 22, 22/G (Seminarraum) (21.10.) Inna Melnykovska
Der Kurs richtet sich an Studierende der Osteuropastudien, deren Kerndisziplin Politik ist. Er gibt einen Überblick über zentrale Begriffe, Theorien und Problemfelder der Transformationsräume im Osten Europas. Im Vordergrund stehen dabei die Analyse von politischem Wandel nach der Zeitenwende 1989/91 sowie die Untersuchung neuer Herausforderungen für die mittel- und osteuropäischen Staaten, etwa im Bereich von Energie, Migration, Minderheiten oder Konflikten. Schwerpunktmäßig werden politische Akteure und Institutionen betrachtet.

Zudem führt der Kurs in die Methodik der Politikwissenschaft mit einem Fokus auf variablengestützte Forschungsdesigns ein. Er schließt mit einer Klausur ab.

In dieser Lehrveranstaltung wird die E-Learning-Plattform Blackboard eingesetzt. Eine Selbstregistrierung ist unter http://lms.fu-berlin.de möglich. Hinweise zur Kursanmeldung, die ebenfalls unter http://lms.fu-berlin.de mithilfe eines Passworts erfolgt, werden in der ersten Sitzung gegeben.
 
31 203
Modul B Se -
Deutsche Außenbeziehungen (2 SWS) (5 LP) (deutsch); Di 10.00-12.00 - Garystr. 55, Hs A (Hörsaal) (19.10.) Klaus Segbers
Deutsche Politiken nach außen sind weit über Deutschland hinaus zu einem Gegenstand lebhaften Interesses geworden. Ist die Außenpolitik Deutschlands nach der Vereinigung „ausgriffiger“ geworden, wie von manchen befürchtet? Oder bleibt sie verlässlich eingebettet in europäische und globale Strukturen? Welches Profil hat sie? Ist Deutschland nach wie vor Zivilmacht, trotz Außeneinsätzen der Bundeswehr? Wie kann die Pragmatisierung und Normalisierung deutscher Politik bewertet werden?

Das Seminar wird Kontexte, Strukturen, Institutionen und Akteure deutscher Außenpolitik ermitteln und behandeln. Dabei werden auch verschiedene Deutungsansätze globaler (internationaler) Politik geprüft. In der Veranstaltung werden die historische Einbettung, der europäische Rahmen, regionale Schwerpunkte, wesentliche Themen sowie die Interessen und Strategien deutscher Akteure mit Außenbeziehungen vorgestellt und diskutiert.

In dieser Lehrveranstaltung wird die E-Learning-Plattform Blackboard eingesetzt. Eine Selbstregistrierung ist unter http://lms.fu-berlin.de möglich. Hinweise zur Kursanmeldung, die ebenfalls unter http://lms.fu-berlin.de mithilfe eines Passworts erfolgt, werden in der ersten Sitzung gegeben.
 
Veranstaltung entfällt!
31 204
Modul B, Se -
Demokratischer vs. autoritärer Regimeexport – Externe Einflüsse auf institutionellen Wandel in Osteuropa (2 SWS) (5 LP); Fr 10.00-14.00, 14-tägl. - Garystr. 55, 121 (Seminarraum) (29.10.) Inna Melnykovska
Neben den internen Einflüssen wie Ressourcen, historische Hinterlassenheiten, haben auch externe Einflüsse zum institutionellen Wandel in Osteuropa beigetragen. Die Analysen dieser externen Einflüsse konzentrierten sich meist auf die pro-demokratischen Kräfte, die durch Konditionalität- und Sozialisierungsinstrumente Demokratisierungsprozesse in den osteuropäischen Ländern angestoßen haben dürften. Dabei wird vor allem die transformative Kraft eines EU-Beitrittsprozesses gepriesen; mittlerweile existiert ein umfassender Forschungszweig über die EU-Einflüsse („Europäisierungsforschung“). Jedoch haben auch andere internationale Organisationen (z.B. NATO, OSZE, Europarat) und westliche Staaten (z.B. die USA) ihre Förderung von demokratischen Prozessen gestärkt. Darüber hinaus wirken diesen pro-demokratischen Einflüssen pro-autoritäre Einflüsse entgegen. Diese werden vor allem Russland, China sowie von diesen Ländern geprägte internationalen Organisationen (z.B. Shanghai Organisation, Collective Security Treaty Organization, Eurasian Economic Community) zugeschrieben. Außerdem haben auch internationale nicht-staatliche Akteure (z.B. islamistische Gruppen, internationale Korporationen) die Transformation in Osteuropa auf verschiedene Art und Weise beeinflusst.
Die zentralen Fragen dieses Seminars sind: Wie wirken sich die vielfältigen externen Akteure auf institutionellen Wandel in Osteuropa aus? Durch welche Strategien, Instrumente und Wirkungsmechanismen werden diese externen Einflüsse ausgeübt? Welche Effekte/Ergebnisse der Transformation dürfen diesen externen Einflüssen zugeschrieben werden? Was ist die Spezifika der externen Einflüsse in Osteuropa im Vergleich zu externen Einflüssen in den anderen Weltregionen?
Die regelmäßige Teilnahme, begleitende Lektüre und aktive Mitarbeit in den Gruppen sind Pflicht. Für einen Leistungsnachweis wird darüber hinaus die Erstellung eines (positivistischen) Forschungskonzepts sowie einer Hausarbeit verlangt. Da die Lektüretexte meist englischsprachig sind, sind gute englische Sprachkenntnisse unabdingbar.

In dieser Lehrveranstaltung wird die E-Learning-Plattform Blackboard eingesetzt. Eine Selbstregistrierung ist unter http://lms.fu-berlin.de möglich. Hinweise zur Kursanmeldung, die ebenfalls unter http://lms.fu-berlin.de mithilfe eines Passworts erfolgt, werden in der ersten Sitzung gegeben.
 
Veranstaltung entfällt!
31 205
Modul C, Se -
TBA (2 SWS) (5 LP); Do 14.00-16.00 - Garystr. 55, Hs A (Hörsaal) (21.10.) N. N.
 
31 206
Modul C Se -
Political Communication and Cooperation Dilemmas (Political Communication and Cooperation Dilemmas) (2 SWS) (5 LP) (Englisch); Do 8.30-10.00 - Garystr. 55, 101 (Seminarraum) (21.10.) Kristina Klinkforth
 
31 207
Modul E KK -
Einführung in die Politik Osteuropas (Introduction to Eastern European Politics) (2 SWS) (Deutsch); Mi 10-12, HS A, erwartete TN: 40, Beamer und Computer Mi 10.00-12.00 - Garystr. 55, Hs A (Hörsaal) (20.10.) Beate Apelt
"Der Kurs richtet sich an Studierende der Osteuropastudien, deren
Erweiterungsdisziplin Politik ist und versteht sich als Einführung in das Studium der Politik Osteuropas. Er gibt einen Überblick über zentrale Begriffe, Theorien und Problemfelder der Transformationsräume im Osten Europas und führt in die Methodik
der Politikwissenschaft ein.

Im Vordergrund stehen:

Inhaltlich: Prozesse des Wandels in verschiedenen Politikfeldern, die anhand von Fallbeispielen theoretisch und empirisch beleuchtet werden; Methodisch: Die Einübung wissenschaftlichen Arbeitens (Verfassen von Forschungskonzepten und Hausarbeiten)

Das Seminar schließt mit einer Klausur ab.

In dieser Lehrveranstaltung wird die E-Learning-Plattform Blackboard eingesetzt.
Eine Selbstregistrierung ist unter http://lms.fu-berlin.de möglich. Hinweise zur Kursanmeldung, die ebenfalls unter http://lms.fu-berlin.de mithilfe eines Passworts erfolgt, werden in der ersten Sitzung gegeben."
 
31 208
Modul C, Se -
Europas strategische Vielfalt: Politikansätze der EU nach Osten (2 SWS) (5 LP); Mi 8.00-10.00 - Garystr. 55, Hs A (Hörsaal) (20.10.) Eckart Stratenschulte,
Priesmeyer-Tkocz
Die Europäische Union hat in der Vergangenheit große Teile des europäischen Kontinents dadurch stabilisiert, dass sie die Länder in die EU aufnahm oder ihnen die Aufnahme in Aussicht stellte. Diese Politik wird sich in den nächsten Jahren nicht fortsetzen lassen. Um dennoch ihr Umfeld zu stärken, hat die EU eine Reihe von Politikansätzen entwickelt: die Europäische Nachbarschaftspolitik mit der Vertiefung durch die Östliche Partnerschaft , die strategische Partnerschaft mit Russland, die Ostseestrategie, die Donaustrategie, die Schwarzmeersynergie, sowie die Zentralasienstrategie.

Das Vorhaben des Seminars ist es, die verschiedenen Ansätze im Hinblick auf Zielsetzung, Erfolge und Perspektiven zu untersuchen. Dabei soll auch aufgewiesen werden, auf welchen theoretischen Grundlagen diese Politik der Europäischen Union steht.

Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme sind regelmäßige Anwesenheit, aktive Mitarbeit sowie die Übernahme eines Referats oder die Anfertigung eines Protokolls. Das Seminar baut darauf auf, dass die Studierenden die jeweils vorgegebenen Texte lesen. Diejenigen, die die Zeit dafür nicht erübrigen können, sollten vom Besuch des Seminars Abstand nehmen.
Anmeldungen erbeten an: enp-seminar@gmx.de.
 
31 209
C -
Colloquium für Graduierende und Promovierend (2 SWS); Di 16.00-18.00 - Garystr. 55, SR B (Seminarraum)
Veranstaltung in englischer Sprache
(19.10.) Klaus Segbers
Dieses Colloquium richtet sich an Studierende, die in den Feldern Internationale Beziehungen oder Regionalstudien Abschlussarbeiten und Dissertationen schreiben. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte für schriftliche Abschlussarbeiten ein- oder zweimal zu präsentieren und diese vor allem methodisch zu diskutieren. Dabei wird es um handwerkliche und methodische Fragen der Verfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit gehen. Das Bestimmen von Variablen, die Bildung von Hypothesen und das Design von Fallstudien werden dabei eingeübt.

Der Veranstalter wird in einer Sitzung darlegen, auf welche Punkte GutachterInnen besonders schauen, und worauf bei der Anfertigung einer schriftlichen Arbeit zu achten ist. Auch der Verlauf mündlicher Abschlussprüfungen wird besprochen. In jeder Sitzung wird außerdem ein methodischer Grundlagentext besprochen, um Verfahren wie Fallauswahl, Inhaltsanalyse, Interviewtechnik u.ä. zu besprechen. Ein durchaus willkommener Nebeneffekt der Veranstaltung kann in der Bildung informeller Arbeitsgruppen bestehen.

Gute Englischkenntnisse sind wünschenswert, da das Kolloquium auf Englisch abgehalten werden soll. Ausnahmen für die Vorstellung der eigenen Designs sind unter Absprache denkbar.


Course description:
This colloquium provides an opportunity for students who work on their final theses or dissertation projects primarily in the fields of international relations or regional/ area studies.

In the course, the participants will present and discuss their own research concepts or project outlines once or twice. The colloquium's purpose is to discuss problems occurring while conceptualizing and writing a thesis, and finding solutions to methodological and practical questions emerging during work process. A particular focus will address the definition of variables, their operationalization, the generation of hypotheses and the selection of comparative cases.

In addition to these practical elements, each session is dedicated to a theoretical and methodological general text in order to clarify methods like case selection, content analyses or interviews and surveys.
Furthermore, the lecturer is going to describe the distinctive view of a reviewer and will help identifying the crucial aspects in writing a thesis. The procedure of oral exams is also discussed. As a by-effect the creation of informal working groups among the students is strongly supported.

Participants have to prepare the required readings, and to present one theoretical issue and (at least once) their own research proposal.

Good English language capabilities are necessary as the colloquium is supposed to be held in English. In regard to the presentation of research proposal exceptions can be negotiated.

Stand: 05.05.2011 | Hilfe | Kontakt

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