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Rechtswissenschaft

Studienfachberatung

Orientierungsveranstaltungen

In der Woche vor Vorlesungsbeginn finden von Studierenden organisierte Orientierungsveranstaltungen statt:

  • Di, 06.10., 11.00 - Hörsaal I, Van't-Hoff-Strasse 8 (Begrüßung und erste Einführung, anschließend Studieninformation in Kleingruppen)
  • Mi,07.10., ab 13.00 - Rallye über den Campus (zum Kennenlernen der wichtigsten Orte)
  • Bibliotheksführung: Die genauen Termine werden am 11.10. bekannt gegeben.

Immatrikulationsfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft:

Mi, 14.10.2009, 10.15 Uhr - Van't-Hoff-Strasse 8, Hörsaal I

Einzelberatung

  • Univ.-Prof. Dr. Martin Schwab (Telefonnummer:838-54817)
    Van't-Hoff-Strasse 8, Raum 317
    Sprechzeit: Mi 13.00-14.00
  • Univ.-Prof. Dr. Axel Montenbruck(Telefonnummer:838-52185)
    Boltzmannstr. 3, Raum 5510
    Sprechzeit: Nach den Lehrveranstaltungen und nach Vereinbarung
  • Univ.-Prof. Dr. Markus Heintzen (Telefonnummer:838-52479 und Telefonnummer:838-54826)
    Van't-Hoff-Strasse 8, Raum 203a
    Sprechzeit: Mo 11.00-12.00 nach Vereinbarung

Weitere Termine zur Studienfachberatung werden im Hauptgebäude per Aushang sowie auf der Webseite des Fachbereichs bekannt gegeben (www.jura.fu-berlin.de).


Credit Points nach dem EUROPEAN CREDIT TRANSFER SYSTEM (ECTS):

Die Credit Points (cr) werden jeweils nach dem Lehrveranstaltungstitel aufgeführt. Erläuterungen zu den Credit Points siehe http://www.fu-berlin.de/studium/ects/ .


Pflichtfachveranstaltungen einschl. Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltungen

1. Semester

Modul: Einführung in das Bürgerliche Recht

Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über die Stellung und Funktion des Bürgerlichen Rechts im Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland und führt in die Methode der Interpretation von Gesetzestexten ein. Die Systematik des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) wird erläutert. Im Mittelpunkt steht dabei der Allgemeine Teil des BGB (§§ 1 - 240), der – in hoher Abstraktion – wesentliche Materien zur Regelung des privatautonomen Rechtsverkehrs regelt. Der Schwerpunkt liegt auf der Rechtsgeschäftslehre, deren Kenntnis Grundlage für das Verständnis der übrigen Teile des BGB und des Zivilrechts überhaupt ist.
Leistungspunkte: 8
09 0101
V -
Einführung in das Bürgerliche Recht (mit Abschlussklausur) (4 SWS) (8 cr); Mi, Do 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (14.10.) Franz Jürgen Säcker
Schein wird erteilt.
 
09 0102
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (21.10.) Genevieve Baker
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0103
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (21.10.) Nadja Kaeding
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0104
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mo 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (19.10.) Julia Christina Kunz
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0105
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Fr 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (23.10.) Melanie Lahr
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0106
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Fr 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (23.10.) Melanie Lahr
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0107
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (21.10.) Christof Peter
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0108
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (23.10.) Tabea Stenzel
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0109
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (22.10.) Maik Wolf
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0110
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Do 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (22.10.) Julian Kutschelis
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0111
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (23.10.) Florian Hassner
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0112
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Di 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (20.10.) Stefanie Stresow
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0113
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (21.10.) Stefanie Stresow
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Bürgerliche Recht".
 
09 0306
Anwendungskurs -
Einführung in das Bürgerliche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (21.10.) Alexander Wulff

Modul: Einführung in das Öffentliche Recht

Das Modul beginnt mit einer Darstellung der Grundlagen des Öffentlichen Rechts und behandelt insoweit vor allem die Begriffe von „Staat“ und „Rechtsordnung“. Den Schwerpunkt bildet die im Anschluss erfolgende Behandlung des Staatsorganisationsrechts der Bundesrepublik Deutschland, dessen Erörterung sich in drei Hauptteile gliedert: Zunächst werden die Staatsstrukturprinzipien (Demokratie, Rechtsstaat, Bundesstaat, Republik und Sozialstaat) und Staatsziele (Umweltschutz und Tierschutz) vermittelt. Daran schließt sich eine Darstellung der Staatsorgane an (Deutscher Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht). Überdies werden die Staatsfunktionen erörtert, also Gesetzgebung, Verwaltung sowie Rechtsprechung und Gerichtsverfassung.
Leistungspunkte: 6
09 0120
V -
Einführung in das Öffentliche Recht (mit Abschlussklausur) (4 SWS) (8 cr); Mo, Di 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (12.10.) Philip Kunig
Schein wird erteilt.
 
09 0121
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (19.10.) Klaus Schmitt
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0122
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Di 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (20.10.) Klaus Schmitt
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0123
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Di 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (20.10.) Philipp Germelmann
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0124
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (19.10.) Philipp Germelmann
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0125
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mi 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (21.10.) Dirk Kiekebusch
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
Veranstaltung entfällt!
09 0126
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr) (s. A.) Susann Krowosch
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0127
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mi 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (21.10.) Daniel Markus
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0128
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (21.10.) Daniel Markus
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0129
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (19.10.) Sophie Mendez-Escobar
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0130
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 12.00-14.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (19.10.) Sophie Mendez-Escobar
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0131
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Di 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (20.10.) Micha Sygusch
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0132
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Do 12.00-14.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (22.10.) Silvia Schütte
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0133
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Do 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (22.10.) Silvia Schütte
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0134
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (21.10.) Heike Schulze
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
Veranstaltung entfällt!
09 0135
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Do 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (22.10.) Nina Truchseß
Fakultatives Lehrangebot zum Modul "Einführung in das Öffentliche Recht".
 
09 0136
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (19.10.) Stefan Korte
Fakultatives Lehrangebot.
 
09 0137
Anwendungskurs -
Staatsorganisationsrecht (2 SWS) (4 cr); Do 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (19.10.) Stefan Korte
Fakulatives Lehrangebot.

Modul: Einführung in das Strafrecht I und Delikte gegen die Person

Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über die Entwicklung, Stellung und Funktion des Strafrechts im Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland und führt in die Methode der Interpretation von Gesetzestexten ein. Die Systematik des Strafgesetzbuches wird erläutert. Schwerpunkt des Moduls ist die Behandlung der Grundlagen des Strafrechts, insbesondere die Lehren von Norm und Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Irrtum und Schuld, vornehmlich anhand der Tötungs- und Körperverletzungsdelikte.
Leistungspunkte: 6
09 0140
V -
Einführung in das Strafrecht I und Delikte gegen die Person (mit Abschlussklausur / mit integrierten Anwendungskurs) (4 SWS) (8 cr); Mi, Fr 8.00-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (14.10.) Joachim Bohnert
Schein wird erteilt.

Modul: Europäische Rechtsgeschichte

Das Modul bietet einen umfassenden, wenn auch kursorischen Einblick in die Europäische Rechtsgeschichte. Schwerpunkte sind das Römisches Recht und die deutsche Rechts- und Verfassungsgeschichte. Das Römische Recht behandelt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen des Rechts ebenso wie grundlegende Elemente des römischen Privatrechts einschließlich ihrer Wirkungen auf das geltende Recht die Rezeptionsgeschichte mit ihren europäischen Folgen. Bezüglich der deutschen Rechts- und Verfassungsgeschichte wird ein punktuell vertiefter Überblick über die Rechtsgeschichte mit einem kurzen Überblick über die fränkische Zeit, im Übrigen ab dem 12. Jahrhundert bis zum Jahr 1990 gegeben. In den Lektürekursen stehen die für die Exegese charakteristische Beschäftigung mit den Quellentexten im Vordergrund.
Leistungspunkte: 6
09 0160
V -
Europäische Rechtsgeschichte: Römisches Recht (mit Abschlussklausur) (2 SWS) (4 cr); Di 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (13.10.) Cosima Möller
Schein wird erteilt.
 
09 0161
Lektürekurs -
Römisches Recht (2 SWS) (4 cr); Mo 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (19.10.) Dietmar Schubert
Diese Veranstaltung dient der Vertiefung der Grundlagenvorlesung zum römischen Recht. Zunächst bietet dieser Kurs eine Orientierungshilfe, sich in der römischen Rechtsgeschichte zurechtzufinden. Weiter werden Ihnen anhand ausgewählter Themen und durch die Lektüre antiker Quellen sowie von Rechtstexten der jüngeren Rechtsgeschichte die wichtigsten Zusammenhänge, die für ein Verständnis des römischen Rechts notwendig sind, parallel zur Vorlesung wiederholt und vertieft.
 
09 0170
V -
Europäische Rechtsgeschichte: Dt. Rechts- und Verfassungsgeschichte (mit Abschlussklausur) (2 SWS) (4 cr); Di 8.30-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (13.10.) Ignacio Czeguhn
Schein wird erteilt.
 
09 0171
Lektürekurs -
Dt. Rechts- und Verfassungsgeschichte (1 SWS) (2 cr) (s. A.) NN
Fakultatives Angebot zum Modul "Dt. Rechts- und Verfassungsgeschichte".

Modul: Rechtssoziologie

Das Modul bietet den Studierenden eine Einführung in Themen und Methoden einer empirischen Betrachtung des Rechts. Es wird eine knappe Einführung in Methoden der empirischen Sozialforschung gegeben, die an Beispielen der demoskopischen Forschung im Rechtsbereich verdeutlicht werden. Außerdem werden biologische und demographische Grundlagen der Gesellschaft dargestellt und diskutiert. An verschiedenen Sachbereichen wird die Rolle des Rechts in der Gesellschaft erörtert: Familie, Arbeit/Wirtschaft, Staat, Steuern, staatliches Strafen. Leistungspunkte: 4
09 0180
V -
Rechtssoziologie (mit Abschlussklausur) (2 SWS) (4 cr); Do 8.30-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (15.10.) Hubert Rottleuthner
Schein wird erteilt.
 
09 0181
Lektürekurs -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Fr 12.00-14.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (23.10.) Ulrike Müller
Fakultatives Angebot zum Modul "Rechtssoziologie".
 
09 0182
Lektürekurs -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Do 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (22.10.) Ulrike Müller
Fakultatives Angebot zum Modul "Rechtssoziologie".
 
09 0183
Lektürekurs -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Mo 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (19.10.) Salif Nimaga
Fakultatives Angebot zum Modul "Rechtssoziologie".
 
09 0184
Lektürekurs -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (21.10.) Juliane Ottmann
Fakultatives Angebot zum Modul "Rechtssoziologie".
 
09 0185
Lektürekurs -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (22.10.) Juliane Ottmann
Fakultatives Angebot zum Modul "Rechtssoziologie".

Fakultatives Lehrangebot

3. Semester

Modul: Besonderer Teil des Schuldrechts

Das Modul bietet den Studierenden eine Darstellung einzelner Vertragstypen des BGB (z. B. Kaufvertrag, Werkvertrag, Miete, Bürgschaft) und der gesetzlichen Schuldverhältnisse (Geschäftsführung ohne Auftrag, ungerechtfertigte Bereicherung, unerlaubte Handlungen). Außerdem behandelt das Modul Aspekte des Verbraucherprivatrechts, insbesondere im Hinblick auf umfangreiche Vorgaben aus dem Sekundärrecht der Europäischen Gemeinschaft (Verbraucherschutz durch Information, bestimmte Formerfordernisse und/oder durch ein Widerrufsrecht für bestimmte als besonders gefährlich erachtete Vertragstypen).
Leistungspunkte: 8
09 0301
V -
Besonderer Teil des Schuldrechts (mit Abschlussklausur) (4 SWS) (8 cr); Do 14.00-16.00 und Fr 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (15.10.) Martin Schwab
Schein wird erteilt.
 
09 0302
Anwendungskurs -
Besonderer Teil des Schuldrechts (2 SWS) (4 cr); Mi 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (21.10.) Katharina Jaster
Fakultatives Angebot zum Modul "Besonderer Teil des Schuldrechts".
 
09 0303
Anwendungskurs -
Besonderer Teil des Schuldrechts (2 SWS) (4 cr); Mi 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (21.10.) Maximiliane Kimmerle
Fakultatives Angebot zum Modul "Besonderer Teil des Schuldrechts".
 
Veranstaltung entfällt!
09 0304
Anwendungskurs -
Besonderer Teil des Schuldrechts (2 SWS) (4 cr) (s. A.) Julian Schmitt
Fakultatives Angebot zum Modul "Besonderer Teil des Schuldrechts".
 
09 0305
Anwendungskurs -
Besonderer Teil des Schuldrechts (2 SWS) (4 cr); Mo 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (26.10.) Björn Taterka
Fakultatives Angebot zum Modul "Besonderer Teil des Schuldrechts".

Modul: Allgemeines Verwaltungsrecht

Das Modul befasst sich mit der Organisation, dem Personal und der Finanzierung der Verwaltung, ihrer Handlungsformen (insbesondere Rechtsverordnung, Satzung, Verwaltungsvorschrift, Verwaltungsakt, Verwaltungsvertrag, Realakt) sowie deren Entstehung, Wirkung, Durchsetzung und Kontrolle. Inhaltlich setzt dieses Modul Grundkenntnisse im Verfassungsrecht voraus, die durch die Module „Einführung in das Öffentliche Recht“ und „Grund- und Menschenrechte“ vermittelt werden. Außerdem werden die Grundsätze des Staatshaftungsrechts gestreift, d. h. diejenigen nicht einheitlich kodifizierten Regelungen betreffend die Voraussetzungen für das Einstehen des Staates für Schäden durch rechtmäßiges oder rechtswidriges Verhalten sowie die Rechtsfolgenseite (Wiederherstellung des früheren Zustandes, Ersatz- oder Ausgleichsleistungen).
Leistungspunkte: 6
09 0320
V -
Allgemeines Verwaltungsrecht (mit Abschlussklausur / mit integrierten Anwendungskurs) (4 SWS) (8 cr); Di 14.00-16.00 und Mi 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (13.10.) Walter Krebs
Schein wird erteilt.

Modul: Vermögensdelikte und weitere ausgewählte Delikte

Das Modul befasst sich schwerpunktmäßig mit den Vermögensdelikten (i. e. Betrug, Computerbetrug, Leistungserschleichung, Untreue, Missbrauch von Scheck- und Kreditkarten) sowie mit den sog. Anschlussstraftaten (i. e. Hehlerei, Begünstigung, Geldwäsche). Ferner hat das Modul die praktisch bedeutsamen Urkundenstraftaten zum Gegenstand.
Leistungspunkte: 6
09 0340
V -
Vermögensdelikte und weitere ausgewählte Delikte (mit Abschlussklausur) (4 SWS) (8 cr); Di, Do 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (13.10.) Axel Montenbruck
Schein wird erteilt.
 
09 0341
Anwendungskurs -
Vermögensdelikte und weitere ausgewählte Delikte (2 SWS) (4 cr); Di 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (20.10.) Kristina Kühl
1) Kurs A
(Di 10-12 Uhr, Raum 211, 14tg im Wechsel mit Kurs B, Wiss.Mit. Kristina Kühl)

2) Kurs B (Di 10-12 Uhr, Raum 211, 14tg. im Wechsel mit Kurs A, Wiss.Mit.
Kristina Kühl)

3) Kurs C (Mi 14-16 Uhr, HS II, 14tg. im Wechsel mit Kurs D, Wiss.Mit. Dr.
Henning Loeck)

4) Kurs D (Mi 14-16 Uhr, HS II, 14tg. im Wechsel mit Kurs C, Wiss.Mit. Dr.
Henning Loeck)
 
09 0342
Anwendungskurs -
Vermögensdelikte und weitere ausgewählte Delikte (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (21.10.) Henning Loeck
1) Kurs A
(Di 10-12 Uhr, Raum 211, 14tg im Wechsel mit Kurs B, Wiss.Mit. Kristina Kühl)

2) Kurs B (Di 10-12 Uhr, Raum 211, 14tg. im Wechsel mit Kurs A, Wiss.Mit.
Kristina Kühl)

3) Kurs C (Mi 14-16 Uhr, HS II, 14tg. im Wechsel mit Kurs D, Wiss.Mit. Dr.
Henning Loeck)

4) Kurs D (Mi 14-16 Uhr, HS II, 14tg. im Wechsel mit Kurs C, Wiss.Mit. Dr.
Henning Loeck)

Fakultatives Lehrangebot

09 0360 Staatsrecht III: Die Öffnung des Grundgesetzes für das Völker- und Europarecht (2 SWS) (4 cr); Di 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (13.10.) Christian Calliess

5. Semester

Modul: Übung im Bürgerlichen Recht

In dem Modul wird die Technik der Fallbearbeitung anhand von Klausurfällen trainiert. Dabei wird Kenntnis des Stoffes aus den Modulen „Einführung in das Bürgerliche Recht“, „Allgemeines Schuldrecht, Leistungsstörungsrecht“, „Besonderer Teil des Schuldrechts“ und „Sachenrecht“ vorausgesetzt. Schwerpunkte der besprochenen Fälle und Klausuren sind das Recht der vertraglichen sowie der gesetzlichen Schuldverhältnisse und das Sachenrecht. Es werden zwei Hausarbeiten und drei Klausuren angeboten, von denen jeweils eine bestanden werden muss, um einen Leistungsnachweis gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 JAG (2003) zu erhalten.
Leistungspunkte: 8
09 0510
Ü -
Übung im Bürgerlichen Recht (2 SWS) (15 cr); Mo 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
(bei Klausuren 16-20 Uhr)
(12.10.) Martin Schwab
Schein wird erteilt.

Modul: Europarecht

Neben dem institutionellen Recht der EG/EU geht es in dem Modul vor allem um das materielle Gemeinschaftsrecht, hier insbesondere um die Grundfreiheiten. Besonderes Gewicht wird zudem auf die Bezüge zum nationalen Recht gelegt, namentlich auf den Vollzug des Gemeinschaftsrechts durch deutsche Behörden sowie die Kooperation zwischen Mitgliedstaaten und Gemeinschaften bei der Wahrung des Gemeinschaftsrechts durch die Gerichte.
Leistungspunkte: 5
09 0515
V -
Europarecht (2 SWS) (4 cr); Do 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (15.10.) Markus Heintzen
 
09 0516
Anwendungskurs -
Europarecht (2 SWS) (4 cr); Mi 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (21.10.) Ariane Berger
 
09 0517
Anwendungskurs -
Europarecht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (21.10.) Ariane Berger
 
09 0518
Anwendungskurs -
Europarecht (2 SWS) (4 cr); Di 8.30-10.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (20.10.) Elena Schulte-Herbrüggen

Modul: Übung im Strafrecht

In dem Modul wird die Technik der Fallbearbeitung anhand von Klausurfällen trainiert. Dabei wird Kenntnis des Stoffes aus den Modulen „Einführung in das Strafrecht I und Delikte gegen die Person“, „Einführung in das Strafrecht II und Eigentumsdelikte“ sowie „Vermögensdelikte und weitere ausgewählte Delikte“ vorausgesetzt. Dieser Stoff bildet auch den Schwerpunkt der besprochenen Fälle. Geübt werden vor allem die klausurmäßige Erörterung der Fragen der Täterschaft und Teilnahme, das vorsätzliche vollendete Begehungsdelikt, das Versuchsdelikt, das Unterlassungsdelikt und das Fahrlässigkeitsdelikt. Es werden zwei Hausarbeiten und drei Klausuren angeboten, von denen jeweils eine bestanden werden muss, um einen Leistungsnachweis gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 JAG (2003) zu erhalten.
Leistungspunkte: 8
09 0520
Ü -
Übung im Strafrecht (2 SWS) (15 cr); Di 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
(bei Klausuren 16-20 Uhr)
(13.10.) Axel Montenbruck
Schein wird erteilt.

Modul: Strafverfahrensrecht

Das Modul Strafverfahrensrecht hat die Grundlagen des rechtsstaatlichen Strafverfahrens und der deutschen Strafprozessordnung zum Inhalt. Schwerpunkte sind die Verfahrensgrundsätze und Prozessmaximen, der allgemeine Gang des Strafverfahrens, die Rechtsstellung und die Aufgaben der wesentlichen Verfahrensbeteiligten, insbesondere die der Strafverfolgungsorgane und die des Strafverteidigers, die strafprozessualen Zwangsmittel und Grundrechtseingriffe, das Beweisrecht und Fragen der Rechtskraft. Dabei werden aktuelle Rechtsprechung, anwaltliche Praxis und Einflüsse der Europäisierung berücksichtigt.
Leistungspunkte: 5
09 0525
V -
Strafverfahrensrecht (mit integrierten Anwendungskurs) (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (16.10.) Hartmut Schneider

Modul: Übung im Öffentlichen Recht

In dem Modul wird die Technik der Fallbearbeitung anhand von Klausurfällen trainiert. Dabei wird Kenntnis des Stoffes aus den Modulen „Einführung in das Öffentliche Recht“, „Grund- und Menschenrechte“, „Allgemeines Verwaltungsrecht“ und „Materien des Besonderen Verwaltungsrechts“ vorausgesetzt. Der Stoff der o. g. Module bildet auch den Schwerpunkt der besprochenen Fälle. Es werden zwei Hausarbeiten und drei Klausuren angeboten, von denen jeweils eine bestanden werden muss, um einen Leistungsnachweis gem. § 6 Abs. 1 Nr. 4 JAG (2003) zu erhalten.
Leistungspunkte: 8
09 0630
Ü -
Übung im Öffentlichen Recht (2 SWS) (15 cr); Do 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
(bei Klausuren 16-20 Uhr)
(15.10.) Markus Heintzen
Schein wird erteilt.

Fakultatives Lehrangebot

Sonstige Pflichtveranstaltungen

Sonstige Pflichtveranstaltungen / Schlüsselqualifikation

09 0601
Pg -
Begleitveranstaltung zum Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court (4 SWS) (10 cr) (Englisch); Block - s. A. (s. A.) Thilo Schmidt
 
09 0602
Pg -
Begleitveranstaltung zum Philip C. Jessup International Law Moot Court (2 SWS) (10 cr) (Englisch); Mo 14.00-18.00 - 2212 (Übungsraum) (s. A.) Dagmar Lutz
 
09 0604
Pg -
National Model United Nations 2010 (4 SWS) (10 cr); Mi, Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (14.10.) Peggy Wittke,
Ferry Bühring,
Philipp Jornitz
 
09 0605
Pg -
Model United Nations in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt (2 SWS) (10 cr); Block - s. A. (s. A.) Peggy Wittke,
Ferry Bühring,
Philipp Jornitz
 
09 0606
Pg -
Mediation und Familienrecht (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (s. A.) Natasha Wesel
 
09 0607
Pg -
Wirtschaftsmediation (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (s. A.) Sandra Ibrom
• Blockveranstaltung (2 SWS)
• Termine:
Jeweils Freitag und Samstag ganztägig.
1. Block: 11. und 12. Dezember 2009 jeweils von 9 – 17 Uhr c.t.
2. Block: 12. und 13. Februar 2010 jeweils von 9 -17 Uhr c.t.
• Ort: Van´t Hoff-Str. 8 , Hörsaal 211
• Schlüsselqualifikationsschein wird erteilt

Diese Lehrveranstaltung richtet sich in erster Linie an Studierende ab dem 3. Fachsemester, die einen Schlüsselqualifikationsschein erwerben möchten und daran interessiert sind, ihre persönlichen Kommunikations- und Konfliktlösungs- sowie Verhandlungsfähigkeiten zu verbessern.

Vermittelt werden theoretische und praktische Grundlagen des Mediationsverfahrens, wobei der thematische Schwerpunkt bei Konflikten in der Wirtschaft liegt. Inhalt der Lehrveranstaltung ist insbesondere:

• Struktur und Prinzipien des Mediationsverfahrens in der Wirtschaft
• Geschichte und Bedeutung der Mediation für die Wirtschaft
• Die Rolle des Mediators in der Wirtschaft
• Die Rolle des Parteianwaltes in der Mediation
• Recht der Wirtschaftsmediation
• Konflikttheorie und Konfliktintervention
• Verhandlungstechniken
• Kommunikationstechniken in Konfliktsituationen
• Erarbeitung eines Projektthemas

Lehrmethoden: Vortrag, Lehrgespräch, Diskussions- und Reflektionsrunden, Kleingruppenübungen und Rollenspiele

Für den Scheinerwerb sind die engagierte und regelmäßige Teilnahme an der Projektgruppe sowie eine Präsentation / Referat über ein selbst gewähltes Thema erforderlich. Die Projektgruppe ist ausgebucht.
 
09 0608
Pg -
Internetrecherche für das Studium des Rechtswissenschaft (2 SWS) (8 cr); Di 14.00-17.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, PC-Pool (Übungsraum, Bibliothek) (10.11.) Ulf Marzik
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Möglichkeiten der fachbezo-genen, insbesondere der bibliographischen und sachthemenbezogenen Re-cherche im Internet und vermittelt damit Schlüsselqualifikationen (core competences) für das juristische Studium. Die wichtigsten Internet-Angebote (Datenbanken [E-journals, E-books, Gesetzessammlungen, Onli-ne-Bibliographien], Websites, Linksammlungen, Online-Kataloge, wissenschaftliche Fachportale) für das Studium im Fach Rechtswissenschaft werden vorgestellt. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen der fachbezogenen Nutzung juristischer Datenbanken (z.B. juris-online, beck-online, LexisNexis Professional, LexisNexis Recht, JSTOR, digizeitschriften, SpringerLink, Oxford Journals) erarbeitet, und der Zugang zu wissenschaftlichen Bibliotheksbeständen über regionale und überregionale Online-Kataloge sowie über online-Bibliographien (Online Contents Recht, ISI Web of Science) werden erlernt. Der Umgang mit Suchmaschinen und Suchoberflächen (retrieval software) von juristischen Datenbanken wird an Beispielen vertieft. Vermittelt werden auch Methoden zur rechnergestützten Recherche des Gangs der Gesetzgebung (Ducksachen, Gesetzblätter), von Rechtsnormen unterschiedlicher Rechtsetzungsebenen und von untergesetzlichen Vorschriften. Es sollen auch der Wert von Informationen und Dokumenten aus unterschiedlichen Onlinequellen mit Blick auf deren Nutzbarkeit für die juristische Ausbildung und mit Blick auf parallel verfügbare Bücher (Printmedien) kritisch reflektiert und Anforderungen an die Zitierweise erörtert werden. Über den fachbezogenen Aspekt hinaus soll der besondere Nutzen von Internetressourcen für in-terdisziplinäre Ausgangs- oder Vertiefungsfragestellungen juristischer Arbeiten erkannt werden (z.B. Nachschlagewerke für fachübergreifende Begriffe, Quellen für sozial- oder naturwissenschaftliche Ausgangsfragestellungen, empirische Daten). Zudem soll ein erster Zugang zu berufsorientierten Angeboten durch und durch Einsatz der online-Lernplattform Blackboard zu E-Learning-Tools vermittelt werden. Ein Skript mit Links und Literaturhinweisen wird ausgegeben.
Voraussetzungen: Windows- und Internet-Grundkenntnisse, Umgang mit einem Web-Browser; Besitz eines Accounts bei der ZEDAT (ggf. bitte dort vorher beantragen; sonst bitte Rspr.). Anmeldung bis 16.10.2009 erforder-lich: bibliothek@rewiss.fu-berlin.de
 
09 0609
Pg -
Virtuelle Anwaltskanzlei (2 SWS) (8 cr); Block - s. A. (s. A.) Axel Schulz
 
09 0610
Pg -
Rechtskommunikation, Journalismus – Öffentlichkeitsarbeit – Deutsch für Juristen (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (s. A.) Jost Müller-Neuhof
Im Wintersemester 2009/2010 biete ich eine Projektgruppe

Rechtskommunikation


Journalismus – Öffentlichkeitsarbeit – Deutsch für Juristen




an. Die Projektgruppe in Kooperation mit dem Verlag Der Tagesspiegel vermittelt Techniken zur erfolgreichen Kommunikation von Rechtsinformationen in die Öffentlichkeit. Ziel ist, die Studierenden auf die zunehmend wichtig werdenden rechtsbezogenen Kommunikationsaufgaben in Justiz, Politik/Verwaltung, Verbänden, Unternehmen, Medien/Fachverlagen und im Anwaltsberuf vorzubereiten.



In Übungen anhand ausgewählter aktueller Fälle befassen sich die Studierenden mit journalistischen Darstellungsformen, der Analyse von Rechts- und Gesetzessprache, der Bedeutung und Wirkung der Darstellung von Recht in den Medien sowie mit Stil und gutem Ausdruck im Deutschen. Im Vordergrund stehen die Anforderungen der Praxis in den einschlägigen Berufen, etwa als Pressesprecher/in, Redakteur/in, Redenschreiber/in oder Politikberater/in. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Vermittlung erster Public-Relations-Kenntnisse für die Anwaltskanzlei („Anwaltsmarketing“) sowie von Grundzügen mandats- bzw. prozessbegleitender Öffentlichkeitsarbeit („Litigation PR“)



Bei aktiver und erfolgreicher Teilnahme wird ein Schein zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen gem. § 18 StO Rechtswissenschaft FU Berlin (§ 6 Abs. 1 Nr. 6 JAG, § 5 a Abs. 3 Satz 1 DRiG) erteilt. Der Leistungsnachweis ist, außer durch mündliche Beteiligung, durch Klausuren bzw. Tests im Rahmen der Veranstaltung zu erbringen. Die Projektgruppe findet als Blockveranstaltung im Raum 211 statt. Interessenten sollten mindestens im 3. Fachsemester studieren.



Geplant sind folgende Termine:





Freitag, 23. 10., 8-14 Uhr

Samstag, 24.10., 10-18 Uhr



sowie



Freitag, 30.10., 10-16 Uhr

Samstag, 31.10., 10-16 Uhr

Sonntag, 1.11., 12-18 Uhr



Verbindliche Anmeldungen unter Angabe von Fachsemester und Matr.-Nr. bitte ab sofort ausschließlich per E-Mail an: jost.mueller-neuhof@online.de. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Eingänge vergeben, eine Bestätigung erfolgt bis spätestens Ende August.



Berlin, im Juli 2009

Jost Müller-Neuhof

Rechtsanwalt, Politikredaktion Der Tagesspiegel

Jost Müller-Neuhof
Redakteur Politik

Verlag Der Tagesspiegel GmbH
Potsdamer Straße 77-79
10785 Berlin

Tel. (030) 260 09-836
Fax (030) 260 09-416

jost.mueller-neuhof@tagesspiegel.de
www.tagesspiegel.de
 
09 0611
Pg -
Wissenschaftliches Arbeiten (2 SWS) (8 cr); Fr 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (16.10.) Eva Lahnsteiner
Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 09.10.2009 unter eva.lahnsteiner@fu-berlin.de möglich. Weitere Informationen finden Sie
hier:
http://www.jura.fu-berlin.de/einrichtungen/we3/professoren/ls_krieger/veranstaltungen/0910ws/PG_wissenschaftliches_Arbeiten/index.html
 
09 0612
Pg -
Einführung in die Vertragsgestaltung im Schuld- und Sachenrecht (auch SB 2/fakultativ) (2 SWS) (8 cr) (s. A.) Andrea Brüggen
 
09 0613
Pg -
Die immobilienrechtliche Beratungspraxis am Beispiel eines Transaktionsplanspiels (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (18.12.) Anja Disput,
Oliver Hübner
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen zunächst die Abläufe und Techniken von immobilienrechtlichen Transaktionen nähergebracht werden. Im Anschluss daran wird Ihnen die Gelegenheit gegeben, sich im Rahmen eines ausführlichen Transaktionsplanspiels mit den anwaltlichen Beratungsanforderungen vertraut zu machen. Dabei ist von den Studierenden eine Transaktion aus anwaltlicher Sicht in allen ihren Stadien, insbesondere in der Phase der Due Dilligence und der Vertragsgestaltung, zu begleiten.

Da das Transaktionsplanspiel unter Verwendung von Dokumenten aus der Praxis durchgeführt wird, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fähigkeit, Probleme tatsächlich zu erkennen, rechtlich zu bewerten und den Transaktionsbeteiligten zu vermitteln, erlernen. Schließlich wird der Umgang mit den festgestellten Problematiken im Rahmen der Verhandlungsführung trainiert. Dabei wird von den Studierenden auch Fähigkeit zur Verknüpfung von bereits erworbenen Kenntnissen aus verschiedenen Rechtsgebieten erwartet. Besonderen Wert legt die Veranstaltung auf die Vermittlung praxisnahen Arbeitens über Kleingruppenarbeit, selbstständige Präsentation und Argumentation.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende ab dem 5. Fachsemester.

Blockveranstaltung:
Freitag, 18.12.2009 - 10 Uhr bis 18.15 Uhr
Samstag, 19.12.2009 - 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr

Freitag, 8.1.2010 - 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Samstag, 9.1.2010 - 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr

Anmeldungen bitte an
RA Dr. Oliver M. Hübner
Senckenberganlage 20-22
60325 Frankfurt
Tel +49 (0)69 9 71 30 112
Fax +49 (0)69 9 71 30 100
o.huebner@taylorwessing.com

RAin Anja Disput
Senckenberganlage 20-22
60325 Frankfurt
Tel +49 (0)69 9 71 30 360
Fax +49 (0)69 9 71 30 100
a.disput@taylorwessing.com
 
09 0614
Pjs -
Businessplan-Wettbewerb (2 SWS); Mo 16.00-18.00 - Rost- / Silberlaube Habelschwerdter Allee 45, KL 25/134 (12.10.) Martin Schwab
Businessplan-Wettbewerb
Von der Idee zur Unternehmensgründung

Ob Unternehmensgründung, -kauf oder –sanierung: Überall sind Juristen am Werk und überall spielen Geschäftsmodelle und Zukunftsstrategien eine Rolle.

Studierende des Fachbereichs Rechtswissenschaft können durch die aktive Teilnahme an diesem Kurs nicht nur eine Schlüsselqualifikation sondern auch wichtige Erfahrungen für den späteren Berufsalltag erwerben.

Eine eigene Geschäftsidee oder einschlägige Erfahrungen sind wünschenswert aber keineswegs erforderlich; Geschäftsideen, die im Rahmen der Veranstaltung entwickelt werden, müssen nicht umgesetzt werden!

Anmeldungen und Fragen können an Christian Lange (Lehrstuhl Schwab, Raum 315) gerichtet werden.

T: 838 / 54743
E: christian.lange@fu-berlin.de

Die Veranstaltungen finden in der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45) Raum KL 25/135 statt. Weil im Verlauf der Veranstaltung Teams gebildet werden sollen, können sich auch Gruppen anmelden. Es nehmen auch Studenten anderer Fachbereiche teil. Die Veranstalter halten es für erstrebenswert, dies zu nutzen und fächerübergreifende Teams zu bilden.

Viele weitere Informationen über die Inhalte der Veranstaltungen, den Wettbewerb und die Preise sind zu finden unter: www.businessplanlab.de

Sonstige Pflichtveranstaltungen / Fremdsprachenkompetenz

09 0620
V -
Introduction to the anglo-american law and legal system (Nur für Programm-Studierende: ERAMUS, Themis und LL.M) (2 SWS) (6 cr) (Englisch); Fr 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (16.10.) Donald Black
 
09 0621
V -
Introduction to the anglo-american law and legal system (2 SWS) (6 cr) (Englisch); Fr 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (16.10.) Donald Black
 
09 0622
V -
Einführung in das spanische Recht (2 SWS) (6 cr) (Spanisch); Do 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (15.10.) Ana Maria Mira Lux
 
09 0623
V -
European Consumer Law (2 SWS) (6 cr) (Englisch); Di 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (13.10.) Ruth Janal
Consumer policy is a core component of the European Union’s strategy objective of improving the quality of life for all EU citizens. This class starts out with a look at the history of consumer protection in the EU and the basis provided for consumer protection initiatives by the Treaty establishing the European Union. We then consider different Consumer Protection directives, i.e. those on unfair contract terms, doorstep selling, distance selling (including electronic commerce), sale of consumer goods and guarantees, injunctions. We will address both the efficacy of these directives as well as the pros and cons of a minimum versus a maximum harmonisation approach. Measures to protect consumers by way of conflict of laws and forum selection rules are examined, as well as other instruments of consumer protection, such as the Consumer Complaint Form, Legal Aid and the European Judicial Network in civil and commercial matters.
The course is taught in English; a test will be offered at the end of class to acquire a “Nachweis der Fremdsprachenkompetenz”.
 
09 0624
V -
Einführung in das türkische Recht (2 SWS) (6 cr) (Türkisch) (s. A.) Ramazan Aydin
 
09 0625
V -
Introduction to American Public Law (2 SWS) (6 cr) (Englisch); Mo 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (12.10.) Heike Krieger
 
09 0626 Terminologie juridique francaise (2 SWS) (6 cr); Di 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (13.10.) Catharine Lavoye Klose
 
(09 7408)
V -
Recent Developments in European Contract Law (2 SWS) (6 cr); bis - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal)
Grothe: Blockveranstaltung ab dem 27.11.2009
Klimke: Mi, Do - 16:00-20:00 Uhr, ab 06.01.2010 (Raum 1122)
(27.11.) Helmut Grothe,
Dominik Klimke

Kurse zur Examensvorbereitung

Bürgerliches Recht

09 0701
Rp -
Universitätsrepetitorium Bürgerliches Recht (Rechtsgeschäftslehre) (2 SWS); Mo 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (12.10.) Jochen Mohr
 
09 0702
Rp -
Universitätsrepetitorium Bürgerliches Recht (Gesetzliche Schuldverhältnisse) (2 SWS); Mo 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (23.11.) Jürgen Prölss
 
09 0703
Rp -
Universitätsrepetitorium Bürgerliches Recht (Schuldrecht AT) (2 SWS); Mo 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (15.2.) Ruth Janal
 
09 0705
Kk -
Klausurenkurs im Universitätsrepetitorium Bürgerliches Recht (2 SWS); Sa 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
(und Hs. II)
(s. A.) Gregor Bachmann,
Frank Bayreuther,
Ignacio Czeguhn,
Cosima Möller,
Martin Schwab
 
09 0704
Rp -
Universitätsrepetitorium Bürgerliches Recht (Schuldrecht BT - Vertragstypen) (2 SWS); Mo 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (15.3.) Abbas Samhat

Strafrecht

09 0720
Rp -
Universitätsrepitorium Strafrecht (Besonderer Teil) (2 SWS); Mi 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (s. A.) Axel Montenbruck
 
09 0721
Rp -
Universitätsrepitorium Strafrecht (Besonderer Teil) (1 SWS); Mi 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (s. A.) Sarah Diener
 
09 0722
Rp -
Universitätsrepitorium Strafrecht (Besonderer Teil) (1 SWS); Mi 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (s. A.) Klaus Geppert
 
09 0723
Kk -
Klausurenkurs im Universitätsrepetitorium Strafrecht (2 SWS); Sa 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
und Hs. II
(s. A.) Joachim Bohnert,
Klaus Geppert,
Joachim Kretschmer,
Axel Montenbruck

Öffentliches Recht

09 0710
Rp -
Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht (Allgemeines Verwaltungsrecht unter Einschluss des Verwaltungsprozessrechts) (2 SWS); Di 9.00-11.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (13.10.) Walter Krebs
 
09 0711
Rp -
Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht (Grundrecht) (2 SWS); Di 11.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (13.10.) Heike Krieger
 
09 0712
Rp -
Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht (Staatshaftungsrecht) (2 SWS); Di 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (16.2.) Sabrina Schönrock
 
09 0713
Rp -
Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht (Europarecht) (2 SWS); Di 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (11.3.) Sabrina Schönrock
 
09 0714
Rp -
Klausurenkurs im Universitätsrepetitorium Öffentliches Recht (2 SWS); Sa 9.00-13.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal)
(und Hs. II)
(s. A.) Christian Calliess,
Markus Heintzen,
Heike Krieger,
Walter Krebs,
Philip Kunig,
Helge Sodan

Schwerpunktbereichsveranstaltungen

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen des Rechts

Unterschwerpunkt 1: Mittelalterliche und Neuere Rechtsgeschichte

Modul: Mittelalterliche und Neuere Rechtsgeschichte

Das Modul bietet einen vertieften Einblick in wesentliche Entwicklungen der Ideen und Institutionen des „deutschen“ Rechtslebens vom Recht der Germanen bis in die Jetztzeit. Behandelt werden insbesondere das hohe und späte Mittelalter, die frühe Neuzeit, die Privatrechts- und Verfassungsgeschichte des 19. Jahrhunderts, die deutsche Rechtswissenschaft in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie ausgewählte Fragestellungen der Zeitrechtsgeschichte.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 1101
V -
Mittelalterliche und Neuere Rechtsgeschichte (4 SWS) (8 cr); Mo 14.00-16.00 und Di 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (12.10.) Ignacio Czeguhn
 
09 1102
S -
Mittelalterliche und Neuere Rechtsgeschichte (Prozessrechtsgrundsätze in den Entwürfen zu einer preußischen Zivilproßzessordnung im 19. Jahrhundert) (2 SWS) (8 cr); Block - ---> (s. A.) Ignacio Czeguhn

Unterschwerpunkt 2: Römische Rechtsgeschichte

Modul: Römische Rechtsgeschichte

Das Modul gibt einen punktuell vertiefenden Überblick über zentrale Gegenstände des römischen Privatrechts. Hierzu gehören insbesondere das Personen-, Sachen- und Schuldrecht. Dabei wird auf den historischen Kontext des römischen Rechts ebenso Wert gelegt wie auf rezeptionsgeschichtliche Vorgänge, die Prägung der europäischen Rechtsordnungen und die Verdeutlichung der Spuren römischen Rechts im BGB. Mittels Digestenexegese werden mit wechselndem Schwerpunkt einzelne Themenbereiche anhand von Quelleninterpretationen untersucht.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)

09 1201
V -
Römische Rechtsgeschichte (4 SWS) (8 cr); Di 16.00-18.00 und Do 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (13.10.) Cosima Möller
 
09 1202
S -
Römische Rechtsgeschichte (2 SWS) (8 cr); Mi 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Römische Rechtsgeschichte) (14.10.) Cosima Möller

Unterschwerpunkt 3: Rechtsphilosophie

Modul: Rechtsphilosophie

Das Modul behandelt systematisch und historisch wesentliche Themen vor allem der europäischen Rechts- und Staatsphilosophie: Begriff des Rechts, Recht und Moral, Recht und Religion, Rechtspositivismus und Naturrecht, Theorien der Gerechtigkeit und aktuelle Diskussionen zu Gerechtigkeitsfragen, philosophische Begründungen von Rechtsstaat, Demokratie, Sozialstaat und Menschenrechten, das Recht des Staates zu strafen. Im Rahmen der Übung werden einzelne Themenbereiche anhand von klassischen Texten der Rechtsphilosophie vertieft.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)

09 1301
V -
Rechtsphilosophie (2 SWS) (4 cr); Di 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (13.10.) Hubert Rottleuthner
 
09 1302
S -
Rechtsphilosophie (Menschenwürde) (2 SWS) (8 cr); Mo 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (12.10.) Hubert Rottleuthner

Unterschwerpunkt 4: Rechtssoziologie

Modul: Rechtssoziologie

Das Modul behandelt den Unterschied zwischen einer juristischen und einer soziologischen Betrachtungsweise des Rechts. Es wird eine Einführung in die „Klassiker“ der Rechtssoziologie gegeben. Schließlich wird ein Überblick über neuere Arbeiten zur empirischen Rechtssoziologie gegeben (z.B. Effektivitätsforschung, Justizforschung, Alternativen zum Recht). In der Übung werden einzelne Themenbereiche anhand von klassischen Texten der Rechtssoziologie und einzelner empirischer Untersuchungen vertieft.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 1401
V -
Rechtssoziologie (2 SWS) (4 cr); Mi 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (14.10.) Hubert Rottleuthner
 
09 1402
S -
Rechtssoziologie (2 SWS) (8 cr); Mo 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (12.10.) Hubert Rottleuthner

Wahlveranstaltung

09 1501
C -
Rechtsphilosophisches Colloquium (USP 3) (2 SWS) (4 cr); Do 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 5500 (15.10.) Joachim Bohnert
 
09 1502
S -
Aktuelle Entscheidungen des BGH und des EuGH unter methodischen Aspekt (2 SWS) (8 cr); Di 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (13.10.) Klaus Adomeit

Schwerpunktbereich 2: Verbraucherprivatrecht, Absatzmittlerrecht und Privatversicherungsrecht

Unterschwerpunkt 1: Verbraucherprivatrecht

Modul: Verbraucherprivatrecht

Das Modul bietet eine vertiefte Darstellung der rechtlichen Behandlung von Konstellationen, in denen wirtschaftlich unterschiedlich starke Akteure des privaten Wirtschaftsverkehrs miteinander in vertragliche Beziehung treten und bei denen sich daher die Frage nach eventuellen Schranken der Privatautonomie zum Schutz des Unterlegenen stellt. Gegenstand des Moduls sind der Schutz des Verbrauchers vor nicht ausreichend reflektierter vertraglicher Bindung sowie das Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 2101
V -
AGB-Recht (2 SWS) (4 cr); Mo 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (12.10.) Martin Schwab
 
09 2102
S -
Verbraucherprivatrecht und AGB-Recht (2 SWS) (8 cr); Block - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (8.12.) Andrea Brüggen
Vorbesprechung am 5. August 2009, 12 Uhr s.t., Hs. 211.

Unterschwerpunkt 2: Absatzmittlerrecht und Vertragsgestaltung

Modul: Absatzmittlerrecht und Vertragsgestaltung

Das Modul bietet einen Einblick in die vertraglichen Beziehungen von Akteuren unterschiedlicher Handelsstufen. Behandelt werden namentlich Vertragshändler- und Franchiseverträge. Ebenso werden Fragen der Finanzierung des Warenabsatzes behandelt, namentlich Leasing- und Factoringverträge. Ferner bietet das Modul eine Anleitung zur vorausschauenden Lösung rechtlicher Probleme durch deren Regelung im Vertrag – sei es in AGB oder in individuellen Vereinbarungen. Den Studierenden wird vor Augen geführt, wie das Interesse des Mandanten in eine juristisch präzise und rechtlich unbedenkliche Formulierung gegossen wird.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 2201
V -
Absatzmittlerrecht und Vertragsgestaltung (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (16.10.) Jürgen Ensthaler
 
09 2202
S -
Absatzmittlerrecht und Vertragsgestaltung (2 SWS) (8 cr); Block - s. A. (s. A.) Jürgen Ensthaler

Unterschwerpunkt 3: Privatversicherungsrecht

Modul: Privatversicherungsrecht

Das Modul Privatversicherungsrecht umfasst insbesondere die Grundlagen des Versicherungsvertragsrechts, wie es im – durch die Reform von 2007 teils neu gestalteten –VVG kodifiziert und durch die Rechtsprechung konkretisiert und fortentwickelt worden ist. Dazu gehören insbesondere die im Privatversicherungsrecht zu beachtenden Besonderheiten des Vertragsschlusses, die Rolle und Haftung von Agenten und Maklern, die gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers sowie der Eintritt des Versicherungsfalls und seine Rechtsfolgen. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus das Recht der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über diesen „Allgemeinen Teil“ des Privatversicherungsrechts hinaus werden exemplarisch einzelne besonders bedeutsame Versicherungszweige (insbesondere: Haftpflichtversicherung, Lebensversicherung) behandelt. An verschiedener Stelle wird auch auf Fragen des Versicherungsaufsichtsrechts und des Internationalen Versicherungsvertragsrechts eingegangen. Zudem werden die aktuellen Themen der Europäisierung des Privatversicherungsrechts behandelt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 2301
V -
Privatversicherungsrecht (4 SWS) (8 cr); Fr 12.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (16.10.) Dominik Klimke
 
09 2302
S -
Privatversicherungsrecht (auch SB 4, USP 3 und 4) (2 SWS); Block - s. A. (s. A.) Helmut Schirmer

Wahlveranstaltungen

09 2401
Pg -
Einführung in die Vertragsgestaltung im Schuld- und Sachenrecht (auch SB 2/fakultativ) (2 SWS) (8 cr); Do 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, 3306 (Übungsraum) (15.10.) Andrea Brüggen
 
09 2402
S -
Internetrecht (2 SWS) (8 cr); Mi 18.00-21.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (11.11.) Nico Haerting
I n t e r n e t r e c h t
Propädeutisches Seminar – 3 der 16 Seminarthemen sind noch nicht vergeben und stehen noch zur freien Auswahl zu Verfügung:

1. Website-Nutzungsbedingungen – Vertrag oder virtuelle Hausordnung? (11.11.2009)

2. Der Fall „Quelle“ – Kein Nutzungsersatz bei Ersatzlieferung?
(18.11.2009)

3. Admin-C – Wann haftet der Admin-C für rechtswidrige Inhalte oder die rechtswidrige Nutzung einer Domain? (27.01.2010)

Termine jeweils von 18 bis 21 Uhr in Saal 211
Höchstumfang der Arbeiten: 40.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen)
Einzureichen sind die Arbeiten bis spätestens 31.10.2009 per E-Mail an haerting@haerting.de

Mündlicher Vortrag: 15 bis 20 Minuten
Sprechstunde in meinem Büro: 20.08.2009 und 24.09.2009 (nach vorheriger Terminsabsprache mit meinem Assistenten Markus Rückerl, rueckerl@haerting.de)

Schwerpunktbereich 3: Wirtschafts-, Unternehmens- und Steuerrecht

Unterschwerpunkt 1: Wirtschaftsrecht

Modul: Europäisches und deutsches Wettbewerbs- und Regulierungsrecht

Das Modul bietet einen vertiefenden Einblick in das europäische und deutsche Wettbewerbsrecht. Dabei wird ebenso die historische Entwicklung des Wettbewerbsrechts beleuchtet wie seine Bedeutung für das moderne europäische Wirtschaftsrecht. Auf europäischer Ebene werden neben Art. 81 ff. EG einschlägige Regelungen des gemeinschaftsrechtlichen Sekundärrechts behandelt. Auf deutscher Ebene wird das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) beleuchtet, wobei insbesondere auf das Verhältnis von deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht eingegangen wird. Außerdem wird hinsichtlich der Wirtschaftsbereiche, in denen natürliche Monopole bestehen, das Regulierungsrecht behandelt, insbesondere das Energie- und Telekommunikationsrecht.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3101
V -
Europäisches und deutsches Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (4 SWS) (8 cr); Do 13.30-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (15.10.) Franz Jürgen Säcker
 
09 3102
S -
Europäisches und deutsches Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (2 SWS) (8 cr); Block - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Wirtschaftsrecht) (25.1.) Franz Jürgen Säcker

Modul: Immaterialgüterrecht

Das Modul führt in die Grundlagen des rechtlichen Schutzes geistiger Leistungen vor missbräuchlicher Verwendung ein. Es beinhaltet einerseits das Urheberrecht als klassisches Künstlerrecht zum Schutz von Werken der Literatur und der Kunst und damit verbundener Leistungen von Künstlern und anderen beteiligten Personen/Unternehmen, andererseits des Patent- und Markenrecht und andere gewerbliche Schutzrechte, insbesondere das Erfinderrecht und das IT-Recht. Es werden neben einem umfassenden Überblick über die verschiedenen gesetzlichen Ausgestaltungen der Schutzinstrumentarien auch die Schnittstellen zum allgemeinen Wettbewerbsrecht aufgezeigt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3103
V -
UWG und Markenrecht (2 SWS) (4 cr) (s. A.) NN
Wird im Sommersemester 20010 gelesen!
 
09 3104
S -
Immaterialgüterrecht (2 SWS) (8 cr) (s. A.) NN
Wird nicht gelesen!

Unterschwerpunkt 2: Unternehmensrecht

Modul: Gesellschaftsrecht

Aufbauend auf den Pflichtfachmodulen des Bürgerlichen Rechts behandelt das Modul die Regeln, nach denen Gesellschaften funktionieren, von der Entstehung über Innen- und Außenbeziehungen bis hin zur Beendigung. Der Schwerpunkt liegt auf den im Wirtschaftsleben besonders bedeutsamen Gesellschaftsformen, also im Personengesellschaftsrecht auf der BGB-Gesellschaft, der OHG und der KG sowie im Kapitalgesellschaftsrecht auf Aktiengesellschaft und GmbH. Es werden die prägenden Unterschiede herausgearbeitet, namentlich die unterschiedliche Verwirklichung des Gläubigerschutzes durch eine persönliche Gesellschafterhaftung bzw. durch Kapitalaufbringungs- und Erhaltungsregeln. Thematisiert werden außerdem übergreifenden Regeln, etwa zur gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht, zu Stimmverboten oder zur fehlerhaften Gesellschaft.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3201
V -
Gesellschaftsrecht (4 SWS) (8 cr); Mo, Di 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (12.10.) Gregor Bachmann
 
09 3202
S -
Gesellschaftsrecht (2 SWS) (8 cr); Block - ---> (s. A.) Gregor Bachmann
Im Wintersemester 2009/2010 werde ich einen gesellschaftsrechtlichen Lehrstuhl an der FU übernehmen und ein Seminar zum

Gesellschaftsrecht

anbieten (Schwerpunktbereich Unternehmensrecht). Bei erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung gem. § 20 Abs. 2 StO ausgestellt, die Voraussetzung für die Zulassung zur Studienabschlussarbeit ist (§ 14 Abs. 2 PO).

Folgende Themen stehen zur Auswahl:
1. Die Haftung für missbräuchliche Anfechtungsklagen
2. Beratungsverträge mit Aufsichtsratsmitgliedern
3. Aufsichtsratsausschüsse
4. Die Haftung des Abschlussprüfers gegenüber Dritten
5. Haftung für Unterkapitalisierung der GmbH?
6. Stimmbindungsverträge zugunsten Dritter
7. Rechtsmissbrauch beim Squeeze-Out
8. Nachschusspflichten in der BGB-Gesellschaft
9. Der Rechtsschutz der Aktionäre beim genehmigten Kapital
10. Die Vertretungsmacht in der Vor-GmbH
11. Die Grundbuchfähigkeit der GbR
12. Die Verantwortlichkeit des Geschäftsführers in der GmbH &Co KG
13. Die Haftung des eintretenden GbR-Gesellschafters für Altverbindlichkeiten
14. Rechtsfolgen der Missachtung des Deutschen Corporate Governance Kodex

Die Veranstaltung wird als Blockveranstaltung (Freitag/Samstag) zum Semesterende (Januar/Februar) durchgeführt. Der Termin und der Ort werden noch bekannt gegeben.

Anforderungen: Teilnehmer müssen eine schriftliche Arbeit sowie ein Thesenpapier anfertigen und ein mündliches Referat halten. Weitere Informationen sind einem Merkblatt zu entnehmen, dass alsbald im Internet verfügbar sein wird (www.uni-trier.de, => Fachbereiche und Fächer => Fachbereich V => Professuren => Professor Bachmann). Interessenten können sich bereits jetzt bei Fr. Jakoby (jakobyc@uni-trier.de) melden.

Modul: Konzern- und Umwandlungsrecht, Recht der Europäischen Aktiengesellschaft (SE), Unternehmensmitbestimmungsrecht

Das Modul beinhaltet die Umstrukturierung von Unternehmen und Unternehmensgruppen durch Konzernbildung und Umwandlung und erläutert die Europäische Aktiengesellschaft (SE) als neue Möglichkeit für grenzüberschreitende unternehmerische Aktivitäten. Außerdem wird die Aufsichtsratsmitbestimmung in Unternehmen nach dem Mitbestimmungsgesetz bzw. nach dem Drittelbeteiligungsgesetz behandelt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3203
S -
Konzern- und Umwandlungsrecht, Recht der Europäischen Aktienge- sellschaft (SE), Unternehmensmitbestimmungsrecht (2 SWS) (8 cr) (s. A.) NN
Wird nicht gelesen!

Unterschwerpunkt 3: Bilanz- und Steuerrecht

Modul: Allgemeines Steuerrecht

Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über die Systematik des Steuerrechts, insbesondere des Einkommensteuerrechts und des Steuerverfahrensrechts. Die europa- und verfassungsrechtlichen Determinanten werden einbezogen. Im Mittelpunkt stehen die Steuerpflicht, das Objekt und die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer. Den Schwerpunkt bilden die Qualifikation und die Ermittlung der Überschusseinkünfte. Zudem werden die Grundbegriffe des Steuerrechtsverhältnisses und die Durchführung der Besteuerung, insbesondere der Steuerverwaltungsakt, das Festsetzungs- und Ermittlungsverfahren sowie der Rechtsschutz in Steuersachen thematisiert.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3301
V -
Einführung in das Steuerrecht und Einkommensteuerrecht (2 SWS) (4 cr); Do 8.00-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (15.10.) Markus Heintzen
 
09 3302
Anwendungskurs -
Einführung in das Steuerrecht und Einkommensteuerrecht (2 SWS) (4 cr); Fr 16.00-19.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (8.1.) Daniel Neudecker
 
09 3303
S -
Allgemeines Steuerrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Markus Heintzen,
Friederike Grube

Modul: Bilanz- und Unternehmensteuerrecht

Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über das Bilanz- und Unternehmensteuerrecht. Ausgehend vom Handelsbilanzrecht sollen die einzelnen Positionen der Bilanz vorgestellt und die Besonderheiten bei der Gewinnermittlung im Steuerrecht dargestellt werden. Im Bereich des Unternehmenssteuerrechts soll zunächst die Besteuerung der Einzel- und Mitunternehmer im Einkommensteuerrecht und der Kapitalgesellschaften im Körperschaftsteuerrecht thematisiert werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Zuordnung zu den einkommensteuerrechtlichen Einkunftsarten und die Ermittlung der Einkünfte. Zudem sollen Grundlagen des Gewerbesteuerrechts, insbesondere die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer und deren Bemessungsfaktoren erörtert werden. Ausgehend von der zivilrechtlichen Behandlung sollen ferner die vier Arten der Unternehmensumwandlung (Verschmelzung, Spaltung, Vermögensübertragung und Formwechsel) und ihre steuerrechtliche Behandlung thematisiert werden.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 3304
V -
Bilanzrecht (2 SWS) (4 cr); Fr 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (16.10.) Susanne Tiedchen
 
09 3305
S -
Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Joachim Schulze-Osterloh

Wahlveranstaltungen

09 3401
Anwendungskurs -
Anwendungskurs zur Vorlesung Europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht (2 SWS) (4 cr); Mo 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Wirtschaftsrecht) (19.10.) Maik Wolf
 
09 3402
V -
Einführung in die Wettbewerbstheorie und -politik (USP 1) (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Wirtschaftsrecht) (16.10.) Ingo Schmidt
 
09 3403
V -
Energierecht (2 SWS) (4 cr); Block - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Wirtschaftsrecht) (19.1.) Jürgen Kroneberg
Die Vorlesung vermittelt Grundlagenkenntnisse des Recht der leitungsgebundenen Elektrizitäts- und Gasversorgung und behandelt das Energiewirtschaftsrecht, das Energiekartell- und das Energieumweltrecht (EEG, KWK-Gesetz, CO2-Energiezertifikate-Zuteilungsrecht). Das Programm dieser Veranstaltung ist auch unter folgendem Link einzusehen:
http://web.fu-berlin.de/iww/
 
09 3404
V -
Telekommunikationsrecht (2 SWS) (4 cr); Block - Boltzmannstr. 3, Übungsraum (Bibliothek Wirtschaftsrecht) (9.11.) Annegret Groebel,
Michael Robert
Die Lehrveranstaltung behandelt das im TKG geregelte Recht der elektronischen Kommunikation. Das Programm dieser Veranstaltung ist unter folgendem Link einzusehen:
http://web.fu-berlin.de/iww/
 
09 3405
Pg -
Informationsrecht (2 SWS) (4 cr) (s. A.) Lina Böker
 
09 3406
V -
Einführung in das russische Unternehmensrecht (1 SWS) (3 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (14.10.) Adel Aukhatov
Die Veranstaltung richtet sich an Studenten der Rechtswissenschaft (mind. 2. Fachsemester) sowie an ausländische Studierende im Rahmen des ERASMUS- und LL.M./MBL-Programms. Die Vorlesung wird in deutscher und bei Bedarf in russischer Sprache gehalten. Auf die Sprachkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird individuell Rücksicht genommen.
Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden mit dem System des russischen Wirtschaftsrechts und der russischen Rechtsterminologie vertraut zu machen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das russische Unternehmensrecht, insbesondere das Gesellschafts- und Konzernrecht. In einem Überblick werden zunächst die Besonderheiten und aktuellen Entwicklungen des russischen Wirtschaftsrechts sowie dessen wichtigsten Grundbegriffe vorgestellt. Im Bereich des Unternehmensrechts bilden das System der russischen Personen- und Kapitalgesellschaften, konzernrechtliche Beziehungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften sowie das Internationale Gesellschaftsrecht einen Schwerpunkt und werden anhand von Gesetzestexten und Gerichtsurteilen veranschaulicht und diskutiert. Literaturhinweise werden während der Vorlesung bekannt gegeben. Die Lehrveranstaltung steht aber auch Slawistinnen/Slawisten, Politologinnen/Politologen und sonstigen an russischem Recht Interessierten offen.
 
09 3407
Anwendungskurs -
Einführung in die kaufmännische Buchführung (2 SWS) (4 cr); Mi 18.00-21.00 - Boltzmannstr. 3, 4404 (Übungsraum) (4.11.) Roland Franke
 
09 3408
V -
Introduction to European and German company law (1 SWS) (3 cr) (Englisch); Do 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal)
(14tägig)
(22.10.) Gregor Bachmann
 
09 3409
S -
Europäisches und internationales Gesellschaftsrecht (1 SWS) (8 cr); Do 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal)
(14tägig)
(5.11.) Gregor Bachmann
Im Wintersemester 2009/2010 werde ich einen gesellschaftsrechtlichen Lehrstuhl an der FU übernehmen und ein Seminar zum Thema

Europäisches und internationales Gesellschaftsrecht

anbieten (Schwerpunktbereich Unternehmensrecht). Bei erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung gem. § 20 Abs. 2 StO ausgestellt, die Voraussetzung für die Zulassung zur Studienabschlussarbeit ist (§ 14 Abs. 2 PO).

Folgende Themen stehen zur Auswahl:
1. Vor- und Nachteile der Gründungstheorie
2. Die Insolvenzantragspflicht der Limited in Deutschland
3. Schranken der Wegzugsfreiheit: Die Cartesio-Entscheidung des EuGH
4. Das anzuwendende Recht bei grenzüberschreitenden Übernahmen
5. Die Weisungsgebundenheit des geschäftsführenden Direktors in der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea - SE)
6. Die Finanzverfassung der geplanten Europäischen Privatgesellschaft (SPE)
7. Satzungsautonomie und Kapitalverkehrsfreiheit: VW-Urteil und „Goldene Aktien“
8. Das Bezugsrecht und sein Ausschluss nach der europäischen Kapitalrichtlinie


Die Veranstaltung findet zweiwöchentlich donnerstags um 16 Uhr in Raum 211 statt (Beginn: 21. Oktober 2009).

Anforderungen: Teilnehmer müssen eine schriftliche Arbeit sowie ein Thesenpapier anfertigen und ein mündliches Referat halten. Weitere Informationen sind einem Merkblatt zu entnehmen, dass alsbald im Internet verfügbar sein wird (www.uni-trier.de, => Fachbereiche und Fächer => Fachbereich V => Professuren => Professor Bachmann). Interessenten können sich bereits jetzt bei Fr. Jakoby (jakobyc@uni-trier.de) melden.
 
09 3410
V -
Europäisches und Internationales Immaterialgüterrecht (2 SWS) (4 cr) (s. A.) Jens Thomas Füller

Schwerpunktbereich 4: Arbeits- und Versicherungsrecht

Unterschwerpunkt 1: Individualarbeitsrecht, Europäisches und internationales Arbeitsrecht

Modul: Individualarbeitsrecht, Europäisches und internationales Arbeitsrecht

Das Modul behandelt aus dem individuellen Arbeitsrecht die Rechtsquellen des Arbeitsrechts, die arbeitsrechtlichen Bezüge des Antidiskriminierungsrechts (AGG), Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Begründung von Arbeitsverhältnissen und dem Abschluss und die Gestaltung von Arbeitsverträgen. Behandelt werden insbesondere auch Fragen der Regelungen zum Arbeitslohn, zum Lohn ohne Arbeit (insbesondere dort die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall), zur Haftung im Arbeitsverhältnis und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung mit den wichtigsten mit der Kündigung im Zusammenhang stehenden Fragen. Außerdem werden das Recht des Betriebsübergangs, Grundzüge der Rechtsfolgen bei Insolvenz des Unternehmens und Grundzüge des arbeitsgerichtlichen Urteilsverfahrens thematisiert. Des weiteren werden die Grundlagen des europäischen Arbeitsrechts, die Umsetzung des europäischen Arbeitsrechts in innerstaatliches Recht und die grundlegenden Rechtsvorschriften des europäischen Arbeitsrechts (aus dem gemeinschaftsrechtlichen Primär- und Sekundärrecht) behandelt. Besonders werden die Auswirkungen von Entscheidungen des EuGH auf das nationale Recht beleuchtet. Ferner werden aus den Bereichen des transnationalen Arbeitsrechts und des internationalen Privatrechts der Arbeitsbeziehungen die elementaren Grundzüge behandelt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 4101
V -
Individualarbeitsrecht (4 SWS) (8 cr); Di 14.00-16.00 und Do 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (13.10.) Jochem Schmitt
 
09 4102
S -
Individualarbeitsrecht, Europäisches und internationales Arbeitsrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Jochem Schmitt
 
09 4103
S -
Individualarbeitsrecht, Europäisches und internationales Arbeitsrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Frank Bayreuther
 
09 4502
V -
Europäisches und internationales Arbeitsrecht (2 SWS) (4 cr); Di 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (13.10.) Frank Bayreuther

Unterschwerpunkt 2: Kollektives Arbeitsrecht

Modul: Kollektives Arbeitsrecht

Das Modul gibt einen umfassenden Überblick über die Bereiche des Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts sowie der Arbeitnehmermitbestimmung. Aus dem Bereich des Tarifvertragsrechts werden insbesondere Grundfragen des Koalitionsrechts, die Arten von Tarifverträgen, ihre Rechtsnatur und der Umgang mit fehlerhaften Tarifverträgen, die Frage des Geltungsbereichs von Tarifverträgen, der Dritterstreckung des Tarifrechts und damit verbundene verfassungs- und europarechtliche Fragen sowie Grundprinzipien sowie das Verhältnis von Tarif- und Betriebsautonomie behandelt. Aus dem Bereich des Arbeitskampfrechts werden insbesondere die Erscheinungsformen, Rechtsgrundlagen und rechtlichen Folgen des Arbeitskampfes thematisiert. Außerdem gibt das Modul aus dem Bereich der Arbeitnehmermitbestimmung einen Überblick über die Formen der Mitbestimmung bei privaten, öffentlichen und kirchlichen Arbeitgebern. Es behandelt insbesondere vertieft das Betriebsverfassungsrecht, skizziert das Einigungsstellenverfahren sowie das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren und behandelt in Grundzügen die unternehmerische Mitbestimmung sowie die betriebliche Mitbestimmung im öffentlichen und kirchlichen Bereich.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 4201
V -
Arbeitskampf- und Tarifrecht (2 SWS) (4 cr); Do 12.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (15.10.) Frank Bayreuther
 
09 4202
S -
Kollektives Arbeitsrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Frank Bayreuther

Unterschwerpunkt 3: Sozialversicherungsrecht

Modul: Sozialversicherungsrecht

Das Modul bietet den Studierenden eine Darstellung des deutschen Sozialversicherungsrechts. Behandelt werden neben grundsätzlichen, für alle Zweige des Sozialversicherungsrechts geltenden Fragen die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung, die Rentenversicherung sowie das Recht der Arbeitsförderung („Arbeitslosenversicherung“), wobei jeweils auf den Kreis der versicherten Personen, die unterschiedlichen Versicherungsfälle, die in Betracht kommenden Versicherungsleistungen und die zuständigen Leistungsträger eingegangen wird. Darüber hinaus werden die zugehörigen verfahrensrechtlichen Fragen erörtert.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 4301
V -
Sozialversicherungsrecht I (2 SWS) (4 cr); Mo 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (12.10.) Helmut Schirmer
 
09 4302
S -
Sozialversicherungsrecht (1 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Helmut Schirmer

Unterschwerpunkt 4: Privatversicherungsrecht

Modul: Privatversicherungsrecht

Das Modul Privatversicherungsrecht umfasst insbesondere die Grundlagen des Versicherungsvertragsrechts, wie es im – durch die Reform von 2007 teils neu gestalteten –VVG kodifiziert und durch die Rechtsprechung konkretisiert und fortentwickelt worden ist. Dazu gehören insbesondere die im Privatversicherungsrecht zu beachtenden Besonderheiten des Vertragsschlusses, die Rolle und Haftung von Agenten und Maklern, die gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers sowie der Eintritt des Versicherungsfalls und seine Rechtsfolgen. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus das Recht der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über diesen „Allgemeinen Teil“ des Privatversicherungsrechts hinaus werden exemplarisch einzelne besonders bedeutsame Versicherungszweige (insbesondere: Haftpflichtversicherung, Lebensversicherung) behandelt. An verschiedener Stelle wird auch auf Fragen des Versicherungsaufsichtsrechts und des Internationalen Versicherungsvertragsrechts eingegangen. Zudem werden die aktuellen Themen der Europäisierung des Privatversicherungsrechts behandelt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 4401
V -
Privatversicherungsrecht (4 SWS) (8 cr); Fr 12.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, I (Hörsaal) (16.10.) Dominik Klimke
 
09 4402
S -
Privatversicherungsrecht (1 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Helmut Schirmer

Wahlveranstaltungen

09 4501
V -
Personalvertretungsrecht (2 SWS) (4 cr); Do 8.00-10.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (15.10.) Claas Hinrich Germelmann
Vertiefte Darstellung des Personalvertretungsrechts mit Schwerpunkt des BPersVG. In besonderem Maße wird auf Parallelen und Unterschiede zum Betriebsverfassungsrecht und auf die verfassungsrechtlichen Besonderheiten hingewiesen. Dies schließt in Teilbereichen eine Darstellung und Wiederholung kollektivrechtlicher und vor allem betriebsverfassungsrechtlicher Probleme ein. Da die Beamten als Gruppe vom Personalvertretungsrecht erfasst werden, ergeben sich zwangsläufig Bezüge zum Beamten- und Verwaltungsrecht. Besonderes Gewicht wird auch auf die Durchsetzung der Rechte der Personalräte gelegt, verfahrensrechtliche Fragen (Beschlußverfahren, Vollstreckungsrecht, Rechte der Verbände) werden angesprochen. Die bedeutsamsten Entscheidungen des BAG, BVerwG und BVerfG werden behandelt. Ferner wird in der Veranstaltung auf die wichtigsten arbeitsrechtlichen Entscheidungen und Aufsätze in der jeweils neuesten Ausgabe der NZA hingewiesen. Für den Besuch der Veranstaltung ist es unerlässlich, einen Text des BPersVG mitzubringen.

Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben
Kenntnisse des Individual-Arbeitsrechts wären hilfreich.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schwerpunktbereich 5: Strafrechtspflege und Kriminologie

Unterschwerpunkt 1: Strafverfahrens- und Gerichtsverfassungsrecht

Modul: Strafverfahrens- und Gerichtsverfassungsrecht

Das Modul behandelt die wesentlichen Bereiche des nationalen (Straf-)Gerichtsverfassungs- und Strafverfahrensrechts, verstärkt aber auch seiner europarechtlichen Bezüge. Nach einem kurzen rechts- und entstehungsgeschichtlichen Seitenblick wird der Hergang des Strafverfahrens (Ermittlungsverfahren mit strafprozessualen Zwangsmaßnahmen, Hauptverfahren mit Fragen des Beweisrechts, Urteil und Rechtskraft) mit vertiefender Betrachtung der Rechtsstellung der einzelnen Verfahrensbeteiligten und ihrer verfahrensrechtlichen Möglichkeiten dargestellt. Darüber hinaus werden Rechtsmittelverfahren und besondere Verfahrensarten (z.B. Strafbefehls-, beschleunigtes und Wiederaufnahmeverfahren) thematisiert. Es wird insbesondere auf nationale Rechtsprechung (vor allem des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesgerichtshofs sowie der Oberlandesgerichte) und supranationale Rechtsprechung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Bezug genommen.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 5101
V -
Strafverfahrens- und Gerichtsverfassungsrecht (2 SWS) (4 cr); Fr 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (16.10.) Hartmut Schneider
 
09 5102
S -
Strafverfahrens- und Gerichtsverfassungsrecht (2 SWS) (4 cr) (s. A.) NN
Wird im Sommersemester 2010 gelesen.

Unterschwerpunkt 2: Kriminologie

Modul: Kriminologie

Das Modul behandelt zunächst den Gegenstand und die Aufgabe der Kriminologie sowie Theorien zur Erklärung von Kriminalität als Gesamterscheinung bzw. von der Straftat als Einzelerscheinung (kriminologische Theorien), dann aber auch die Befassung mit Zusammenhängen strafrechtlicher Beurteilung von Geschehensabläufen. Letzteres erfasst zum einen die Gesetzgebung auf den Gebieten des Straf- und Strafverfahrensrechts einschließlich des Verhältnisses von Straftatbeständen zu anderen Kontrollmechanismen sowie die Abläufe der Strafverfolgung (von der Anzeigeerstattung bis zur abschließenden Entscheidung). Außerdem werden Fragen der Kriminalphänomenologie und weitere Einzelaspekte (z. B. Täter-Opfer-Verhältnis, viktimologische Aspekte) thematisiert.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 5201
V -
Kriminologie (4 SWS) (8 cr); Mo 14.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (12.10.) Klaus Hoffmann-Holland
 
09 5202
S -
Kriminologie (2 SWS) (8 cr); Block (29.1.) Klaus Hoffmann-Holland

Unterschwerpunkt 3: Sondergebiete der Strafrechtspflege

Modul: Wirtschafts-/Umweltstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Wirtschafts-/Umweltstrafrecht
Dieser Bereich bietet einen vertiefenden Einblick in ausgewählte Umweltdelikte sowie in ausgewählte Wirtschaftsdelikte. Beispielhaft sind vor allem das Gewässer-, Bodenschutz-, Abfall- und Immissionsschutzstrafrecht zu nennen. Aus dem Bereich der Wirtschaftsstraftaten seien neben Betrug und Untreue (§§ 263 und 266 StGB) vor allem betrugsähnliche Sonderdelikte (§§ 263 a, 264 und 265 StGB) sowie ausgewählte Steuerstraftaten erwähnt. Ebenso sind Umwelt- und Wirtschaftsordnungswidrigkeiten Bestandteil.
Ordnungswidrigkeitenrecht:
Es werden die materiell-, verfahrens- und sanktionsrechtlichen Besonderheiten des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Kriminalstraf- und Kriminalstrafverfahrensrecht dargestellt. Auch die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsbereichen, z. B. dem allgemeinen und speziellen Verwaltungsrecht, werden thematisiert, insbesondere die Frage, was geschieht, wenn ein Verfahren aus einem Verwaltungs- in ein Bußgeldverfahren oder ein solches in ein Kriminalstrafverfahren oder umgekehrt wechselt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 5301
V -
Ordnungswidrigkeitenrecht (1 SWS) (2 cr); Do 8.00-9.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (15.10.) Joachim Bohnert
 
09 5302
Anwendungskurs -
Ordnungswidrigkeitenrecht (1 SWS) (2 cr); Do 9.00-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (15.10.) Joachim Bohnert

Modul: Wirtschafts-/Umweltstrafrecht und Sanktionenrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Wirtschafts-/Umweltstrafrecht
Dieser Bereich bietet einen vertiefenden Einblick in ausgewählte Umweltdelikte sowie in ausgewählte Wirtschaftsdelikte. Beispielhaft sind vor allem das Gewässer-, Bodenschutz-, Abfall- und Immissionsschutzstrafrecht zu nennen. Aus dem Bereich der Wirtschaftsstraftaten seien neben Betrug und Untreue (§§ 263 und 266 StGB) vor allem betrugsähnliche Sonderdelikte (§§ 263 a, 264 und 265 StGB) sowie ausgewählte Steuerstraftaten erwähnt. Ebenso sind Umwelt- und Wirtschaftsordnungswidrigkeiten Bestandteil.
Sanktionenrecht:
Zentraler Inhalt sind Sanktionsarten, Bemessung der Sanktionen einschließlich möglicher Aussetzung zur Bewährung bzw. bedingter Entlassung, Absehen von Strafe bzw. Einstellung (§§ 153 ff. StPO), Täter-Opfer-Ausgleich und Diversion (Auflagen, Weisungen etc.). Gegenstand dieses Bereichs sind aber auch Fragen des Vollzugs und der Strafvollstreckung einschließlich möglicher Vollzugslockerungen, dies alles gemeinsam vor dem Hintergrund der Straftheorien und unter Berücksichtigung kriminologischer Aspekte (z. B. Kriminalitätstheorien, Kriminalstatistiken). Darüber hinaus werden auch Fragen der Mediation als Täter-Opfer-Ausgleich (§ 46 a StGB; § 155 a StPO) in diesen Bereich eingebunden werden.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
Kein Angebot im Wintersemester 2009/2010

Modul: Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Verkehrsstrafrecht:
Dieser Bereich behandelt die wichtigsten Delikte aus dem Verkehrsstrafrecht (vor allem §§ 315 ff. und 142 StGB) sowie einschlägige Fragen des Sanktionsrechts (vor allem §§ 69 ff. und 44 StGB sowie § 25 StVG). Für das Straßenverkehrsrecht spezifische Fragen des Strafverfahrens- und Ordnungswidrigkeitenrechts werden dabei mitbehandelt.
Ordnungswidrigkeitenrecht:
Es werden insbesondere die materiell-, verfahrens- und sanktionsrechtlichen Besonderheiten des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Kriminalstraf- und Kriminalstrafverfahrensrecht dargestellt. Auch die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsbereichen, z. B. Normen des allgemeinen und des speziellen Verwaltungsrechts, werden thematisiert, insbesondere die Frage, was geschieht, wenn ein konkretes Verfahren aus einem Verwaltungsverfahren in ein Bußgeldverfahren oder ein solches in ein Kriminalstrafverfahren oder umgekehrt wechselt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
Kein Angebot im Wintersemester 2009/2010

Modul: Sanktionenrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Sanktionenrecht:
Zentraler Inhalt sind Sanktionsarten, Bemessung der Sanktionen einschließlich möglicher Aussetzung zur Bewährung bzw. bedingter Entlassung, Absehen von Strafe bzw. Einstellung (§§ 153 ff. StPO), Täter-Opfer-Ausgleich und Diversion (Auflagen, Weisungen etc.). Gegenstand dieses Bereichs sind aber auch Fragen des Vollzugs und der Strafvollstreckung einschließlich möglicher Vollzugslockerungen, dies alles gemeinsam vor dem Hintergrund der Straftheorien und unter Berücksichtigung kriminologischer Aspekte (z. B. Kriminalitätstheorien, Kriminalstatistiken). Darüber hinaus werden auch Fragen der Mediation als Täter-Opfer-Ausgleich (§ 46 a StGB; § 155 a StPO) in diesen Bereich eingebunden werden.
Ordnungswidrigkeitenrecht:
Es werden insbesondere die materiell-, verfahrens- und sanktionsrechtlichen Besonderheiten des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Kriminalstraf- und Kriminalstrafverfahrensrecht dargestellt. Auch die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsbereichen, z. B. Normen des allgemeinen und des speziellen Verwaltungsrechts, werden thematisiert, insbesondere die Frage, was geschieht, wenn ein konkretes Verfahren aus einem Verwaltungsverfahren in ein Bußgeldverfahren oder ein solches in ein Kriminalstrafverfahren oder umgekehrt wechselt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
Kein Angebot im Wintersemester 2009/2010

Modul: Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Jugendstrafrecht:
In diesem Bereich wird ein vertiefter Überblick über das Jugendgerichtsgesetz (JGG) und das Verhältnis von Jugendstrafrecht zum allgemeinen Strafrecht behandelt.
Strafvollzugsrecht:
Dieser Bereich befasst sich mit dem (Erwachsenen-)Strafvollzugsgesetz (StVollzG bzw. Landesstrafvollzugsgesetzen), selbstverständlich jeweils unter Berücksichtigung empirischer Befunde zur Durchführung des Vollzugs, zur Soziologie der Gefängnisgesellschaft und zum Bereich der Entlassung.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
Kein Angebot im Wintersemester 2009/2010

Modul: Jugendstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Jugendstrafrecht:
In diesem Bereich wird ein vertiefter Überblick über das Jugendgerichtsgesetz (JGG) und das Verhältnis von Jugendstrafrecht zum allgemeinen Strafrecht behandelt.
Ordnungswidrigkeitenrecht:
Es werden die materiell-, verfahrens- und sanktionsrechtlichen Besonderheiten des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Kriminalstraf- und Kriminalstrafverfahrensrecht dargestellt. Auch die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsbereichen, z. B. dem allgemeinen und speziellen Verwaltungsrecht, werden thematisiert, insbesondere die Frage, was geschieht, wenn ein Verfahren aus einem Verwaltungs- in ein Bußgeldverfahren oder ein solches in ein Kriminalstrafverfahren oder umgekehrt wechselt.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
(09 5301)
V -
Ordnungswidrigkeitenrecht (1 SWS) (2 cr); Do 8.00-9.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (15.10.) Joachim Bohnert
 
(09 5302)
Anwendungskurs -
Ordnungswidrigkeitenrecht (1 SWS) (2 cr); Do 9.00-10.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (15.10.) Joachim Bohnert

Modul: Sanktionenrecht und Strafvollzugsrecht

Das Modul behandelt zwei spezielle Bereiche der Strafrechtspflege.
Sanktionenrecht:
Zentraler Inhalt sind Sanktionsarten, Bemessung der Sanktionen einschließlich möglicher Aussetzung zur Bewährung bzw. bedingter Entlassung, Absehen von Strafe bzw. Einstellung (§§ 153 ff. StPO), Täter-Opfer-Ausgleich und Diversion (Auflagen, Weisungen etc.). Gegenstand dieses Bereichs sind aber auch Fragen des Vollzugs und der Strafvollstreckung einschließlich möglicher Vollzugslockerungen, dies alles gemeinsam vor dem Hintergrund der Straftheorien und unter Berücksichtigung kriminologischer Aspekte (z. B. Kriminalitätstheorien, Kriminalstatistiken). Darüber hinaus werden auch Fragen der Mediation als Täter-Opfer-Ausgleich (§ 46 a StGB; § 155 a StPO) in diesen Bereich eingebunden werden.
Strafvollzugsrecht:
Dieser Bereich befasst sich mit dem (Erwachsenen-)Strafvollzugsgesetz (StVollzG bzw. Landesstrafvollzugsgesetzen), selbstverständlich jeweils unter Berücksichtigung empirischer Befunde zur Durchführung des Vollzugs, zur Soziologie der Gefängnisgesellschaft und zum Bereich der Entlassung.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
Kein Angebot im Wintersemester 2009/2010

Wahlveranstaltungen

09 5401
V -
International Criminal Law (USP 2; auch SB 7/fakultativ) (2 SWS) (6 cr); Di 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (13.10.) Klaus Hoffmann-Holland
 
09 5402
S -
Strafrecht und Strafrechtspflege (2 SWS) (8 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 5500 (15.10.) Axel Montenbruck
 
09 5403
V -
Höchstrichterliche Entscheidungen zum Sanktionenrecht I (2 SWS) (4 cr); Di 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 3315 (Übungsraum) (27.10.) Hartmut Horstkotte
 
09 5404
S -
Strafrechtspflege und Kriminologie (2 SWS) (8 cr); Mo 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (12.10.) Gero Meinen
Im Wintersemester 2009/2010 werde ich

jeweils montags, 18.00 bis 20.00 Uhr, Raum 4405,

ein Seminar im

Strafvollzugsrecht
anbieten.


Interessentinnen und Interessenten lade ich ein zu einer Vorbesprechung am

20. August 2009, 16.00 Uhr in Raum 4405 .

Hier möchte ich Referate zu folgenden Themen vergeben:


1. Zur Situation von Minderheiten im Strafvollzug

2. Bewertung der Regelungen zum Strafvollzug in Bayern und Hamburg – Neue Gesetze = Neue Impulse für den Strafvollzug?

3. Behandlungsvollzug versus Chancenvollzug – Bedarf es einer Neubestimmung des Behandlungsgedanken?

4. Untersuchungshaft und Untersuchungshaftvollzug nach der Föderalismusreform – Großer Wurf oder Stückwerk?

5. Der Begriff der Behandlung im StVollzG: nothing works! – what works? - something works!!

6. Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug – Vollzugsmedizin zwischen Anspruch, Ansprüchen und Wirklichkeit

7. Die europäischen Strafvollzugsgrundsätze – Motor oder Bremse für das nationale Recht?

8. Neuere Entwicklungstendenzen im Frauenvollzug – Gendergerechtigkeit und Gefängnis

9. Geldstrafe und Ersatzfreiheitsstrafe – Zahlt der Sozialstaat die Rechnung des Rechtsstaats?

10. Übergangsmanagement – Behandlung innerhalb und außerhalb der Mauern

11. Die Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes – Garanten des Behandlungsvollzuges oder Sicherheitsmanager?
 
09 5405
S -
Strafrechtspflege und Kriminologie (2 SWS) (8 cr); Mi 14.00-16.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (14.10.) Hans-Peter Mildebrath

Schwerpunktbereich 6: Staatliche Entscheidungsfindung und ihre Kontrolle

Unterschwerpunkt 1: Rechtsprechung

Modul: Rechtsprechung

09 6101
V -
Gerichtliche Kontrolle staatlicher Entscheidungen (2 SWS) (4 cr); Di 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (12.10.) Philip Kunig
 
09 6102
S -
Gerichtliche Kontrolle staatlicher Entscheidungen (Medizinrecht X) (2 SWS) (8 cr); Fr 12.00-14.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (11.12.) Christian Pestalozza

Unterschwerpunkt 2: Regierung und Verwaltung

Modul: Regierung und Verwaltung

Das Modul beschäftigt sich mit der Funktion von Regierung und Verwaltung im staatlichen System. Es analysiert zunächst staatliche Entscheidungsprozesse. Dies geschieht nicht nur unter rechtlichen Aspekten, sondern insbesondere auch unter Gesichtspunkten der Entscheidungssteuerung durch andere Faktoren wie zeitliche, sächliche und personelle Ressourcen. Auch andere Aspekte wie der Einfluss des Verfahrens auf die Entscheidungsfindung gehören zum Erkenntnisgegenstand. Darauf aufbauend behandelt das Modul besondere Entscheidungsfaktoren wie z.B. das Recht, die Organisation oder das Personal.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 6201
V -
Determinanten von Regierungs- und Verwaltungsentscheidungen I (2 SWS) (4 cr); Mo 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (13.10.) Walter Krebs
 
09 6202
S -
Regierung und Verwaltung (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Philip Kunig

Unterschwerpunkt 3: Normsetzung

Modul: Normsetzung

Dieses Modul behandelt die verschiedenen Aspekte der Rechtsnormsetzung. Untersucht werden dabei Inhalts- und Verfahrensfragen der Normsetzung auf allen Ebenen. Untersuchungsgegenstand sind außerdem abstrakte Fragen wie beispielsweise die nach dem Wesen der Gesetzgebung. Auch die Frage, wer überhaupt Gesetzgeber ist und inwiefern z.B. das Bundesverfassungsgericht als Gesetzgeber auftritt, stellt sich. Zunächst beschäftigt sich das Modul mit grundsätzlichen Problemen der Rechtssetzung und geht dabei auf die rechtlichen und politischen Vorgaben ein. Darauf aufbauend wird auch die Normsetzung internationaler Organisationen und die der Europäischen Union thematisiert.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 6301
V -
Normsetzungslehre (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal)
(14tägig)
(14.10.) Sven Hölscheidt
Vorlesungsgliederung
Normsetzungslehre

§ 1 Begriffsklärung

§ 2 Systematisierung von Normen und Normsetzung

§ 3 Anforderungen an die Normgestaltung

§ 4 Normsetzung am Beispiel des Bundestages

§ 5 „Verfassungsrechtliche Verträge“

§ 6 Normsetzung durch die Exekutive

§ 7 Normsetzung durch das Volk

Veranstaltungszeit: Mittwochs, 14:00 bis 18:00 Uhr, ab dem 14.10.2009, 14-täglich

Veranstaltungsort: Boltzmannstraße 3, Hörsaal 2215

Sprechstunde: Nach der Veranstaltung, telefonisch (030/227-32425) oder per E-Mail (vorzimmer.wd3@bundestag.de)
 
09 6302
S -
Normsetzungslehre (Analyse aktueller höchstrichterlicher Rechtsprechung zum Verfassungs- und Verwaltungsrecht) (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Helge Sodan
Anhand ausgewählter Entscheidungen insbesondere des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts aus jüngerer Zeit sollen Grundfragen des Verfassungs- und Verwaltungsrechts erörtert werden.

Ein Aushang mit den zu vergebenden Themen wird in der letzten Vorlesungswoche des
Sommersemesters 2009 erfolgen.

Das Seminar ist ein propädeutisches Seminar im Sinne des § 20 Abs. 2 StO und wird als
Blockseminar gegen Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2009/2010 stattfinden.

Der Erwerb eines Seminarscheins setzt voraus:
- die Erarbeitung und Einreichung eines schriftlichen Referates;
- den mündlichen Vortrag des Referates;
- die Einreichung eines Thesenpapiers als Diskussionsgrundlage für die anderen Teilnehmer/innen.

Literaturempfehlung: Sodan/Ziekow, Grundkurs Öffentliches Recht, 4. Auflage 2009, Verlag C. H. Beck

Wahlpflichtveranstaltung

09 6401
V -
Rechtsmittelrecht (2 SWS) (4 cr); Mi 18.00-19.30 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (21.10.) Hanno-Dirk Lemke
 
09 6402
V -
Umweltrecht in der anwaltlichen Praxis (2 SWS) (4 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2213 (Übungsraum) (15.10.) Martin Düwel
Nach wie vor ergreifen die meisten examinierten Juristinnen und Juristen den Beruf des Rechtsanwalts. Gleichwohl spielt das anwaltliche Berufsbild jedenfalls im Studium keine besondere Rolle. Die hier angezeigte Veranstaltung will dies für den Teilbereich des Umweltrechts ändern.

In dieser Vorlesung sollen begleitend zu den allgemeinen Lehren und besonderen Umweltrechtsgebieten „Immissions-, Boden-, Gewässer- und Naturschutz, Abfallrecht“ anwaltliche Mandate und Projekte aus der Praxis des Dozenten als Fachanwalt für Verwaltungsrecht vorgestellt werden. Unterstützt durch Powerpoint sollen zehn Sach-verhalte aufbereitet und die aufgeworfenen Umweltrechtsfragen einer praxisgerechten Lösung zugeführt werden Neben inhaltlicher Wissensvermittlung im Bereich des öffentlichen Umweltrechts stehen deshalb auch berufspraktische Inhalte im Vordergrund der Veranstaltung: Interdisziplinäres Arbeiten mit Sachverständigen und Gutachtern, Strategien zur Vermeidung von Umwelthaftung, erfolgreiches Genehmigungsmanagement, Begleitung von Grundstücks- und Unternehmenskäufen. Ziel ist es, die examensrelevanten Grundkenntnisse des Umweltrechts aus dem Blickwinkel der anwaltlichen Praxis zu vermitteln.


Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Verwaltungsrecht, Spaß an juristischer Argumentation und kreativer Projektentwicklung sowie Neugier.
 
09 6403
V -
Öffentliches Baurecht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal)
(14tägig)
(21.10.) Wolfgang Kuhla
21.10.2009
Begrifflichkeiten, Verfassungsrechtliche Grundlagen, Rechtsquellen
Abgrenzung des Rechts der Bauleitplanung zum Fachplanungsrecht

Bebauungsplan und Flächennutzungsplan
Übersicht und Unterscheidung der Planebenen (Raumordnung, Flächennutzungsplan, Bebauungsplan)
Adressat der Planungsaufgabe

04.11.2009
Inhalt des Bebauungsplans
Satzungsbeschluss
B-Planverfahren in Berlin
BauNVO, PlanzeichenVO
Baugebiete, Maßfestsetzungen (Vollgeschossbegriff), Inkorporationsregel, Revisibilität von Festsetzungen

18.11.2009
BauNVO, PlanzeichenVO (Fortsetzung)
Verfahren zur Aufstellung des B-Plans
Öffentlichkeitsbeteiligung – Behördenbeteiligung
Heilung von Verfahrensfehlern

02.12.2009
Materielle Anforderungen an den Plan
Abwägungsgebot, Bestimmtheitsangebot, Erforderlichkeit, Entwicklungsgebot und Anpassungsgebot

16.12.2009
Rechtsschutz gem. § 47 VwGO
Antragsbefugnis und Planerhaltung
Sicherung der Bauleitplanung Veränderungssperre und Zurückstellung
Rechtsschutz
Zulässigkeit von Vorhaben
Vorhabenbegriff im Sinne des § 29 BauGB,
§ 30 Vorhaben im Geltungsbereich qualifizierter Bebauungspläne,

13.01.2010
Zulässigkeit von Vorhaben
§ 31 Ausnahmen und Befreiungen
§ 33 Genehmigung bei Planreife
§ 34 Vorhaben im Innenbereich
§ 35 Vorhaben im Außenbereich

27.01.2010
Materielles Bauordnungsrecht Baugenehmigungsverfahren
Nachbarschutz im öffentlichen Baurecht

10.02.2010
Nachbarrechtsschutz
Einstweiliger Rechtsschutz gem. § 80 Abs. 5 VwGO und § 123 VwGO
 
09 6404
C -
Tagesthemen - öffentlich-rechtlich betrachtet (2 SWS) (4 cr); Do 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 4405 (Übungsraum) (15.10.) Christian Pestalozza
 
09 6405
S -
Seminar zum Gesundheitsrecht: Das Gesundheitswesen nach der Bundestagswahl 2009 - Weichenstellung für die Zukunft (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Helge Sodan
Die Ergebnisse der seit Jahren anhaltenden Reformbemühungen um das deutsche Gesundheitswesen sind ernüchternd: Ohne die Schaffung einer nachhaltigen Finanzierungsgrundlage wird in Anbetracht der sich verdüsternden Konjunkturaussichten das ohnehin durch zahlreiche Rationalisierungsvorgaben gekennzeichnete Gesundheitssystem in naher Zukunft auf die Rationierung von Gesundheitsdienstleistungen angewiesen sein. Eine adäquate Behandlung aller Patienten wäre nicht mehr möglich. Im Rahmen dieses Seminars sollen die von den verschiedenen politischen Strömungen vorgeschlagenen Finanzierungs-, Optimierungs- und grundsätzlichen Reformvorhaben unter verfassungsrechtlichen, gegebenenfalls auch unter gemeinschaftsrechtlichen Gesichtspunkten beleuchtet werden. Einen Schwerpunkt bildet hierbei das nach wie vor kontrovers diskutierte Modell der Bürgerversicherung. Aber auch Chancen und Risiken einer lohnunabhängigen Finanzierung, das gegenwärtige zu bemängelnde grundsätzliche Demokratiedefizit der dem Gesundheitssystem zugrundeliegenden Entscheidungsstrukturen sowie Aspekte der Arznei- und Hilfsmittelversorgung sollen – gerade auch unter dem Blickwinkel der Grundrechte von Patienten, Ärzten und Unternehmen – berücksichtigt werden.

Ein Aushang mit den zu vergebenden Themen wird in der letzten Vorlesungswoche des
Sommersemesters 2009 erfolgen.

Das Seminar ist ein propädeutisches Seminar im Sinne des § 20 Abs. 2 StO und wird als
Blockseminar gegen Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2009/2010 stattfinden.

Der Erwerb eines Seminarscheins setzt voraus:
- die Erarbeitung und Einreichung eines schriftlichen Referates;
- den mündlichen Vortrag des Referates;
- die Einreichung eines Thesenpapiers als Diskussionsgrundlage für die anderen Teilnehmer/innen.
 
09 6406
Ringvorlesung -
Der internationale Terrorismus als Herausforderung des Rechts (2 SWS); Mo 18.00-20.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, II (Hörsaal) (19.10.) Markus Heintzen
 
(09 0360) Staatsrecht III: Die Öffnung des Grundgesetzes für das Völker- und Europarecht (2 SWS) (4 cr); Di 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (13.10.) Christian Calliess
 
(15 221)
HS -
Recht und Gerechtigkeit in Übergangsgesellschaften (2 SWS) (deutsch); Mo 16.00-20.00 - Ihnestr. 22, 22/E1 (Seminarraum) (12.10.) Herta Däubler-Gmelin
 
Veranstaltung entfällt!
09 6407
C -
Analyse höchstrichterlicher Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (2 SWS) (4 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (15.10.) Stefan Korte

Schwerpunktbereich 7: Die Internationalisierung der Rechtsordnung

Unterschwerpunkt 1: Völkerrecht

Modul: Völkerrecht

Das Modul beschäftigt sich mit den Grundlagen des Völkerrechts sowie seinen wesentlichen Spezialgebieten. Zunächst bietet es eine Einführung in die Besonderheiten des Völkerrechts als Rechtsgebiet und behandelt seine Akteure, Quellen und Handlungsformen, die wesentlichen Prinzipien des Friedensvölkerrechts, des Rechts des bewaffneten Konfliktes, der internationalen Streitbeilegung und der völkerrechtlichen Verantwortlichkeit sowie klassische Teilgebiete wie etwa das Gesandtschaftsrecht. Hierauf aufbauend werden vor allem Fragen der Rechtsstellung der Einzelnen und der Raumordnung vertieft, wobei Schwerpunkte in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung liegen.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 7101
V -
Völkerrecht I (3 SWS) (6 cr); Mo 16.00-19.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (12.10.) Heike Krieger
 
09 7102
S -
Völkerrecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Heike Krieger

Unterschwerpunkt 2: Europarecht

Modul: Europarecht

Das Modul vertieft Fragen des europäischen Gemeinschaftsrechts und des Rechts der Europäischen Union. Besonderes Augenmerk wird auf ausgewählte Fragen des materiellen Europarechts gelegt. Hierzu zählen u. a. die Grundfreiheiten des Binnenmarktes, der Gehalt der Unionsbürgerschaft, ausgewählte Gemeinschaftspolitiken, wie z.B. die Wettbewerbspolitik, und Fragen der Außenbeziehungen der Gemeinschaft.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 7201
V -
Europarecht I (Europäisches Verfassungsrecht) (2 SWS) (4 cr); Di 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (13.10.) Christian Calliess
 
09 7202
S -
Europarecht (2 SWS) (8 cr); Block (s. A.) Christian Calliess

Unterschwerpunkt 3: Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung

Modul: Internationales Privatrecht

Das Modul behandelt den „Allgemeinen Teil“ des Internationalen Privatrechts und dessen Grundbegriffe wie Qualifikation, Rück- und Weiterverweisung und ordre public. Ferner wird für die einzelnen Rechtsinstitute untersucht, anhand welcher Kriterien das anwendbare Recht zu ermitteln ist. Gegenstände sind neben dem internationalen Familien- und Erbrecht etwa das internationale Vertrags- und Sachenrecht sowie das Kollisionsrecht der außervertraglichen Schuldverhältnisse. Hinzu kommen Ausführungen zum internationalen Handels- und Gesellschaftsrecht sowie eine Einführung in das Internationale Zivilverfahrensrecht. In Fallbesprechungen werden die Aspekte des Internationalen Zivilverfahrensrechts, des Allgemeinen und Besonderen Teils des Internationalen Privatrechts miteinander verknüpft.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.),
11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 7301
V -
Internationales Privatrecht I (2 SWS) (4 cr); Do 12.00-14.00 - 2215 (Hörsaal) (15.10.) Helmut Grothe
 
09 7302
S -
Internationales Privatrecht (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (22.1.) Helmut Grothe

Modul: Rechtsvergleichung

Das Modul beginnt mit einer Einführung in die rechtsvergleichende Methode und lenkt den Blick auf die Bedeutung der Rechtsvergleichung für die Rechtsvereinheitlichung, die Rechtsangleichung sowie für die (supra-)nationale Gesetzgebung. Ferner wird ein Überblick über die bedeutenden Rechtstraditionen der Welt gegeben. Den Schwerpunkt bildet dabei ein Vergleich der europäischen Deliktsrechte. Darüber hinaus wird der Vergleich der europäischen Vertragsrechtsgestaltungen schwerpunktmäßig behandelt, wobei auch die verschiedenen Vorschläge und Abkommen zur Rechtsvereinheitlichung, insbesondere das UN-Kaufrecht, einbezogen werden. Es werden in Fallübungen Sachverhalte aus dem Blickwinkel unterschiedlicher europäischer Rechtsordnungen bzw. in Kraft befindlichen oder vorgeschlagenen Einheitsrechts gelöst und deren Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie rechtshistorische Hintergründe auf der Suche nach einer „optimalen Lösung“ analysiert.
Leistungspunkte (vgl. Anlage 1 zur PO):
7 (Abschlussklausur - 5stdg.),
12 (Studienabschlussarbeit - 150stdg.), 11 (mit Seminar/Abschlussklausur - 5stdg.) bzw.
16 (mit Seminar/Studienabschlussarbeit - 150stdg.)
09 7303
V -
Rechtsvergleichung I (mit integrierten Anwendungskurs) (2 SWS) (4 cr); Do 10.00-12.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (15.10.) Ruth Janal
 
09 7304
S -
Rechtsvergleichung (2 SWS) (8 cr) (s. A.) Helmut Grothe

Wahlveranstaltungen

09 7401
S -
Völkerrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen in Afrika (2 SWS) (8 cr) (25.1.) Hartmut Hamann
Die Blockveranstaltung findet voraussichtlich am 25./26.01.2010 jeweils ab 14.00 Uhr in den Räumen unserer Sozietät, Lennéstraße 7, 10785 Berlin, statt.
 
09 7402
V -
Internationaler Menschenrechtsschutz I (2 SWS) (4 cr); Sa 11.00-14.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (24.10.) Hans-Jürgen Bartsch
Die Vorlesung will einen Überblick über die auf internationaler Ebene bestehenden Systeme zum Schutz der Menschenrechte - UN, Europarat, OAS, OAU/AU - geben. Sie ist zweisemestrig angelegt. Im ersten Teil (WS 2009/10) werden die Internationalen Pakte der Vereinten Nationen und die Europäische Menschenrechtskonvention dargestellt.

Neben einer vergleichenden Wertung anhand ausgewählter Spruchpraxis wird auch das Problem der Koexistenz der verschiedenen internationalen Rechtswege erörtert.

Literaturempfehlung:

Theodor Schilling, Internationaler Menschenrechtsschutz - Universelles und europäisches Recht, 2004
Manfred Nowak, CCPR Commentary, 2.Aufl. 2005
Christoph Grabenwarter, Europäische Menschenrechtskonvention, Studienbuch, 3.Aufl. 2008
 
09 7403
V -
Diplomatie, Außenpolitik und Gruppendynamik in den Vereinten Nationen (2 SWS) (4 cr); Di 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (13.10.) Hans-Joachim Vergau
Zum Auftakt werden die aktuelle Bedeutung und Praxis der Diplo- matie, insbesondere des deutschen Auswärtigen Dienstes, in deren Rolle in den Vereinten Nationen dargestellt. Sodann wird in Grund- zügen behandelt, in welchem institutionellen Rahmen sich Diplo-
matie, Außenpolitik und Gruppendynamik in erster Linie entfalten, wobei vor allem die Rolle des Sicherheitsrats zu untersuchen sein wird. Auf neue Perspektiven im Spannungsverhältnis zwischen Gewaltverbot, Selbstverteidigungsrecht und Schutz der Menschen-
rechte (internationaler Terrorismus, Gefährdung durch Massenvernichtungswaffen, Präventivschläge, humanitäre
Intervention) wird kritisch eingegangen.
In den Mittelpunkt tritt danach eine praktische Fallstudie, anhand derer aufgrund umfassender eigener Erfahrung Chancen und Schwierigkeiten eines krisenvollen Verhandlungsprozesses und die daraus zu ziehenden Lehren erörtert werden. Es handelt sich um die Lösung der Namibia-Frage. Danach werden am Beispiel
Afghanistans, wiederum anhand eigener Erfahrung, Ansätze zum
Neuerstehen eines zerstörten Staates hinterfragt.
LLM- und Erasmus-Studenten können Leistungsnachweis (Klausur) erhalten.
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Vorlesung gegeben.
 
09 7404
S -
Völkerrecht und Außenpolitik (2 SWS) (8 cr); Mi 16.00-18.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (14.10.) Hans-Joachim Vergau
Empfohlen ab dem 5. Fachsemester
(auch für Studierende des Otto-Suhr-Instituts)

Voranmeldung vor dem 14. Oktober 2009
Tel. 857 339 39 ist zwingende Zulassungsvoraussetzung
Seminarschein wird erteilt (Voraussetzung hierfür sind ein Referat und die Teilnahme an einer UNO-Simulation)

Zeit : Mittwoch 16 bis 18 Uhr
Raum : Van't-Hoff-Straße 8, Hörsaal 211
Beginn : Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dozent : Professor Dr. Hans-Joachim Vergau, Botschafter a.D.

Die Lehrveranstaltung wird eingeleitet durch eine obligatorische
Vorbesprechung am Mittwoch, dem 14. Oktober. Die Teil-
nahme an dieser Vorbesprechung ist Bedingung für die Zulassung zum Seminar.
Im Seminar wird die dynamische Wechselbeziehung zwischen international wirksamem politischem Handeln und Völkerrecht untersucht. Dabei leigt der Schwerpunkt bei der Praxis der UNO.
Zum Auftakt wird in einer Simulation eine aktuelle Debatte des Sicherheitsrats gemeinsam durchgespielt. Danach sollen Referate in eine praxisbezogene Diskussion über zentrale Fragen des Friedensrechts, der gegenwärtigen Spannung zwischen Gewalt-
verbot und Selbstverteidigungsrecht (einschließlich des Kampfes gegen Terrorismus), der humanitären Intervention und der Reform
der UNO einführen. Die heutige Rolle der Hauptorgane der Welt-
organisation (einschl. der int. Gerichtshöfe) wird kritisch analysiert.

Die Referatsthemen werden bei der obligatorischen Vorbesprechung am 14. Oktober 16 Uhr bekanntgegeben.
 
09 7405
S -
Network Diplomacy in Global Governance (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (15.9.) Wilfried Bolewski
Prof. Dr.jur Wilfried Bolewski
Botschafter a.D.
Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences Po)
fudiplo@zedat.fu-berlin.de
baldige Mail-Anmeldung erbeten

Zeitplan:
I. Einführungsseminar: Dienstag, den 15. September 2009, 10 Uhr, Raum 2215
II. Blockseminar (jeweils nachmittags, HS. 211):
Freitag, den 15. Januar 2010,
Sonnabend, den 16. Januar 2010,
Freitag, den 22. Januar 2010 und
Sonnabend, den 23. Januar 2010.

Creative Diplomacy: Network Diplomacy in Global Governance

I. Instructor
Ambassador Bolewski, Professor of International Law and Diplomacy (Freie Universität Berlin) has practised diplomacy at several bilateral and multilateral Missions on five continents and served as Deputy Chief of Protocol.

II. Seminar description
This interdisciplinary seminar by a former German Ambassador provides practical guidance for the professional world of network diplomacy with appropriate leadership skills.
In our globalized society, diplomacy is becoming a transnational process of social relationship adopted by an enlarged epistemic community. While traditional diplomacy contains procedures and techniques of communication, negotiation and representation, today’s network diplomacy is widening from a state craft to a management art reflecting the growing interdependence between states, international organizations and transnational participants in order to facilitate international interaction and to exert trans-boundary influence on societal and cultural diversities. The emerging synergetic and symbiotic cross-fertilization between the traditional tool-kit of diplomacy and best practices of transnational companies/NGOs will enhance the capacities for complexity management of the broad array of international public/private policy issues.

III. Seminar requirements
For each session seminar members have to read some 50 pages from the General Reading Volumes as well as 1-2 texts of their choice from the Special Reading assignments.
At each session two seminar members will make presentations (15 minutes each, with a 2 page hand-out), each of them on a separate subject to be chosen from a list of topics (see IV.). Each presentation ends with 3 questions from the context of the subject to be discussed by the seminar members under the guidance of the instructor – after a preliminary 5 minute brainstorming in small groups -. A written paper (10 pages) including the input from the discussion or any further research will be handed in by the presenter at the end of the semester.
At the end of the session the instructor will occasionally offer an analytical and structured approach on a topical issue of current foreign affairs (case studies).
The grading is as follows: 40% oral presentation and defence of thesis, 40% written paper, 20% participation in discussions.

IV. List of topics and session programme
Session 1:
Introduction, organization of seminar

Session 2: Legal sources of rule-based diplomacy
a) Vienna Convention on Diplomatic Relations 1961
b) UN Charter 1945 and international customary law

Special Reading:
- Documents: Vienna Convention on Diplomatic Relations 1961 and UN Charter 1945
- Pancracio, Jean-Paul (2008), Droit et institutions diplomatiques, Pedone
- Denza, Eileen (1998), Diplomatic Law. A commentary on the Vienna Convention on Diplomatic Relations, Oxford 2nd edition
- Dembinski (1988), The Modern Law of Diplomacy, Dordrecht

Session 3: Essential elements of diplomacy: communication, negotiation and representation
a) Functional procedures (communication, negotiation, representation) and structural/psychological processes (compromise, consensus, mutual benefit, reciprocal restraint, symbolism)
b) Protocol as an instrument of communication and signalling (sovereignty, equality representation and public order)

Special Reading:
- Leguey-Feilleux (2009), The Dynamics of Diplomacy, see General Reading, vol. I, p. 86
- Sharp / Wisemann (2007), The Diplomatic Corps, see General Reading vol. II, p. 133
- Barston (2006), Modern Diplomacy, see General Reading vol. II, p. 193
- Freeman (1997), Arts of Power, Statecraft and Diplomacy, see General Reading, vol. II, p. 291
- Watson (2004), Diplomacy. The Dialogue between States, see ENTG
- Berridge, Geoff R. (2005), Diplomacy: theory and practice, 3rd ed.

Session 4: Bilateral and multilateral diplomacy
a) National interest and reciprocity in bilateral diplomacy
b) Communitarianism (common values and risks) in multilateral diplomacy

Special Reading:
- Freeman (1997), Arts of Power, Statecraft and Diplomacy, see General Reading vol. II, p. 291
- Newmann / Thakur / Tirman (2006), Multilateralism under challenge?, see ENTG
- Muldoon (2005), Multilateral Diplomacy and the United Nations, see ENTG
- Rana, Kishan (2002), Bilateral Diplomacy, New Delhi

Session 5: Summitry and ad hoc diplomacy
a) Summitry: procedure and substance
b) Ad hoc diplomacy: substantive need for flexibility and inclusion

Special Reading:
- Reynolds (2009), Summitry as intercultural communication, see ENTG
- Goldstein (2008), The Politics of the State Visit, see ENTG
- Dunn (2004), The Lure of Summitry, in Jönson/Langhorne, Diplomacy, vol. III, see ENTG
- Melissen (2003), Summit Diplomacy Coming of Age, see ENTG

Session 6: Changing nature of sovereignty
a) State-sovereignty and the empowerment of the civil society
b) Sovereignty as shared responsibility: Towards a new social contract of participatory governance between the state and civil society?

Special Reading:
- Cooper / Hocking / Maley (2008), Global Governance and Diplomacy, see General Reading vol. II, p. 17
- Sassen, Saskia (2007), A Sociology of Globalization, see ENTG
- Eaton, D.J. (2006), The End of Sovereignty? – A Transatlantic Perspective, see ENTG

Session 7: Enlarging epistemic community of diplomacy: actors, issues and diplomatic tool-kit
a) Multistakeholder diplomacy and the diplomatic tool-kit
b) Interdependence of domestic and transnational issues in diplomacy

Special Reading:
- Kurbaliia / Katrandjiev (2006), Multistakeholder Diplomacy, see General Reading vol. II, p. 239

Session 8: Public Diplomacy: soft power in relational dialogue
a) Search for influence and persuasion in network-orientated public diplomacy
b) Ethics, credibility, cross-cultural awareness and responsibility as essential elements for success

Special Reading:
- Snow / Taylor (2009), Routledge Handbook of Public Diplomacy, see General Reading vol. I, p. 206
- Bolewski (2008), Diplomatic Processes and Cultural Variations, see General Reading vol. II, p. 1
- Zaharna (2007), The Soft Power Differential, see General Reading, vol. II, p. 176
- Potter (2002), Cyber-Diplomacy, see General Reading, vol. II, p. 273
- McHale (2009), Public Diplomacy: A National Security Imperativ, see ENTG

Session 9: NGO diplomacy in Track Two processes
a) Paradiplomacy by sub-state entities
b) Disaster diplomacy, Faith-based diplomacy

Special Reading:
- Jodok (2008), Faith-based Diplomacy, see General Reading vol. I, p. 276
- Segar (2004), New Dimensions of Multilateralism. The Evolving Role of NGOs in Global Governance, see General Reading, vol. II, p. 260
- Lecours (2008), Political Issues of Paradiplomacy, see ENTG
- Minear / Smith (2007), Humanitarian Diplomacy, see ENTG
- Bell / Coicaud (2007), Ethics in Action, see ENTG
- Kelmann (2006), Acting on Disaster Diplomacy, see ENTG

Session 10: Corporate Diplomacy in the transnational environment
a) Corporate Diplomacy as symbiotic relationship between diplomatic procedures and best practices of international public management
b) Joint training and code of ethics for corporate diplomats?

Special Reading:
- Snow / Taylor (2009), Routledge Handbook of Public Diplomacy, see General Reading, vol. I, p. 206
- Cooper /Hocking / Maley (2008), Global Governance and Diplomacy, see General Reading, vol. II, p. 17
- Kostecki / Naray (2007), Commercial Diplomacy and International Business, see ENTG
- Goodman (2006), The role of business in diplomacy, see ENTG

Session 11: Celebrity diplomacy and its contribution to humanitarian public policy
a) Celebrity diplomacy as a legitimate contribution to humanitarian public policy
b) Socialization, privatization, popularization of diplomacy: public relations diplomacy

Special Reading:
- Cooper (2008), Celebrity Diplomacy, see ENTG

Session 12: The future of network diplomacy in global governance
a) Procedural and substantive functions and civilizing virtues of diplomacy
b) Global governance through ethically principled pragmatism and engagement

Special Reading:
- Pouliot (2008), The Logic of Practicality, see General Reading, vol. II, p. 116
- Cooper / Hocking / Maley (2008), Global Governance and Diplomacy, see General Reading, vol. II, p. 17
- Slaughter (2004), A New World Order, see ENTG
- Crabb / Sarieddine / Antizzo (2001), Charting a New Diplomacy Course, see ENTG
- Bolewski (2007), Diplomacy and International Law in Globalized Relations
 
09 7406
V -
Wiederholung und Vertiefung im Europarecht: Die Rechtsprechung des EuGH (2 SWS) (4 cr); Mo 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, III (Hörsaal) (12.10.) Christian Calliess
 
09 7407
V -
Europäisches Einwanderungs- und Asylrecht (2 SWS) (4 cr); Di 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (20.10.) Hans-Georg Maaßen
Empfohlen ab dem 5. Semester
Schwerpunktbereich 6 (Europarecht)
Schein wird erteilt
Zeit und Ort: dienstags 18.15 – 20.00 Uhr, FU, Boltzmann Str. 3, Raum 2215
Beginn: 20. Oktober 2009
Dozent: Ministerialdirigent Dr. Maaßen
Sprechstunde: n. d. Veranst. oder nach Vereinbarung


Kommentar:

Die Lehrveranstaltung befasst sich schwerpunktmäßig mit den europarechtlichen Rahmenbedingungen für ein europäisches Einwanderungs- und Asylrecht. Dabei werden die Verträge von Nizza, Amsterdam und Maastricht, wie auch die Schenge-ner Übereinkommen sowie die bisher verabschiedeten Verordnungen und Richtlinien der Gemeinschaft behandelt werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die aktuellen Richtlinien- und Verordnungsentwürfe der Kommission sowie auf das unter schwedischem Ratsvorsitz geplante Stockholmer Programm gerichtet werden.
Bei erfolgreicher Teilnahme an der Abschlussklausur wird ein Schein erteilt.
Literaturempfehlung: Die Gliederung der Veranstaltung und eine Literaturliste werden in der ersten Stunde ausgegeben.
 
09 7408
V -
Recent Developments in European Contract Law (2 SWS) (6 cr); bis - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal)
Grothe: Blockveranstaltung ab dem 27.11.2009
Klimke: Mi, Do - 16:00-20:00 Uhr, ab 06.01.2010 (Raum 1122)
(27.11.) Helmut Grothe,
Dominik Klimke
 
09 7409
S -
Die Bedeutung der Scharia in westlich geprägten Staaten (1 SWS) (8 cr); Block - Boltzmannstr. 3, 1122 (Hörsaal) (15.10.) Peter Scholz
Die Bedeutung der Scharia in westlich geprägten Staaten

Blockveranstaltung, 1 SWS
Vorbesprechung/Einführung: Donnerstag, 15. Oktober 2009, 18-20 Uhr
Boltzmannstr. 3, Raum 2215
Referate: Samstag, 5. Dez. 2009 und 16. Jan. 2010, 9-15 Uhr
FB Rechtswissenschaft, Boltzmannstr. 3, Hörsaal 1122

Nach einer Einführung sollen folgende Themen rechtsvergleichend und unter Berücksichtigung
auch der unterschiedlichen Grundrechtskonzeptionen behandelt werden:

Länderbezogene Themen, jeweils zu erörtern im Vergleich zu Deutschland:

1. Die Diskussion um eine stärkere Berücksichtigung der Scharia in England
2. Die Diskussion um die Errichtung islamischer Schiedsgerichte in Kanada
3. Die Inkorporation islamisch-rechtlicher Bestimmungen ins spanische Recht
4. Die Laizismusdiskussion in Frankreich unter besonderer Berücksichtigung des Islam

Sachbezogene Themen, jeweils unter Einbeziehung auch Deutschlands:

5. Die Problematik der Zwangsehen von Muslimen in westlich geprägten Staaten
6. Der Umgang mit islamisch-rechtlichen Vielehen in westlich geprägten Staaten
7. Der Umgang mit sog. Ehrenmorden in westlich geprägten Staaten
8. Die Behandlung der „Kopftuchfrage“ in westlich geprägten Staaten

Weitere Themen nach Absprache!

Studienleistung zum Scheinerwerb: Hausarbeit (max. 20 Seiten) und Vortrag
Anmeldungen (ab sofort, auch noch zu Beginn der Veranstaltung) und Rückfragen:
Tel.-Nr.: 9014-2557 (tagsüber); Mail: peter.scholz@fu-berlin.de; naseefnaeem@hotmail.com
Literaturhinweise werden nach Anmeldung zur Verfügung gestellt

----------

Geeignet auch für Studierende anderer Fachbereiche
– vor allem der Islam- und Politikwissenschaft –
(keine juristischen Vorkenntnisse erforderlich; Scheinerwerb nach den
Vorgaben des entsprechenden Fachbereichs möglich, sofern dieser zustimmt)
 
09 7410
S -
Gender und Chancengleichheit: Diskrimierungsschutz aus der Menschenrechtsperspektive unter besonderer Berücksichtung der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) (2 SWS) (8 cr); Block - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (13.10.) Nina Althoff
Einführungstermin:
13.10.2009, 14-16 Uhr
K31/102 (Habelschwerdter Allee 45)

Termine:
13.11.2009, 14.11.2009
9-17 Uhr
Hs. 211 (Van´t-Hoff-Str. 8)

und
18.12.2009, 19.12.2009
9-17 Uhr
K31/102 (Habelschwerdter Allee 45)

Menschenrechte bilden Ausgangspunkt und Grundlage für den Schutz vor Diskriminierungen. Sie begründen einen Anspruch gegenüber dem Staat auf Achtung, Schutz und Gewährleistung der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung. In Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten." Das Diskriminierungsverbot wegen des Geschlechts ist in sämtlichen Menschenrechtsdokumenten verankert und hat in der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW/ Convention on the Elimination of all forms of Discrimination Against Women) besondere Ausprägung erfahren. Diskriminierungen finden gleichwohl nach wie vor in unmittelbarer, mittelbarer und struktureller Form statt. In Form von Mehrfachdiskriminierungen sind Frauen besonders betroffen, wenn sie wegen ihres Geschlechts und außerdem beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft oder einer Behinderung benachteiligt werden.

Ziel des Seminars ist die Vermittlung fundierter Kenntnisse über die menschenrechtlichen Grundlagen des Diskriminierungsschutzes unter besonderer Berücksichtigung von CEDAW, dem Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden anhand von praktischen Beispielen die konkreten Verfahren und Instrumente zur Durchsetzung der UN-Frauenrechtskonvention mit Bezügen auch zum europäischen und nationalen Antidiskriminierungsrecht kennen.

Das Seminar wird als Blockseminar abgehalten, bei dem die Teilnehmenden Kurzreferate halten und diese als Hausarbeit verschriftlicht bis zum Ende des Semesters abgeben.
 
(31 401)
Modul A, KK I -
Einführung in das russische Zivilrecht (2 SWS); Mo 10.00-12.00 - Garystr. 55, 101 (Seminarraum) (19.10.) Burkhard Breig
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Osteuropastudien“ mit dem Schwerpunkt Recht sowie an Studierende der Rechtswissenschaft (Schwerpunktbe-reich 7 „Internationalisierung der Rechtsordnung“).
Nach einem historischen Überblick soll das geltende Zivilrecht der Russischen Föderation in Grundzügen dargestellt werden. Dabei soll rechtsvergleichenden Bezügen zum deutschen Recht und zu Rechtsordnungen anderer osteuropäischer Staaten (einschließlich der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion) besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Gegenstände der Veranstaltung werden insbesondere sein: Entstehung und System des russi-schen Zivilrechts; Russisches Zivilrecht im Kreis der Zivilrechtsordnungen der Welt; Rechts-quellen des geltenden Zivilrechts; Personenrecht; Rechtsgeschäftslehre; Allgemeines Schuld-recht; Vertragsrecht einschließlich des Rechts einzelner Vertragstypen; Recht des Eigentums und anderer dinglicher Rechte; Recht der Kreditsicherheiten; gesetzliche Schuldverhältnisse; Erbrecht; Ausblicke ins Familienrecht und Arbeitsrecht; Grundzüge des Kollisionsrechts.
Im Rahmen der Veranstaltung können Studierende Referate zu einzelnen Themen übernehmen.

Literatur:
Solotych, Stefanie, Einführung zum Zivilgesetzbuch der Russischen. Erster Teil, in: dies., Das Zivilgesetzbuch der Russischen Föderation – Erster Teil. Textübersetzung mit Einführung, 2. Aufl. 1997.
Solotych, Stefanie, Einführung zum Zivilgesetzbuch der Russischen. Zweiter Teil, in: dies., Das Zivilgesetzbuch der Russischen Föderation – Zweiter Teil. Textübersetzung mit Einfüh-rung, 2001.
 
(31 402)
Modul A, KK II -
Einführung in das polnische Zivilrecht (2 SWS); Do 18.00-20.00 - Garystr. 55, 121 (Seminarraum) (15.10.) Sascha Tamim Asfandiar
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Osteuropastudien“ mit dem Schwerpunkt Recht sowie an Studierende der Rechtswissenschaft (Schwerpunktbe-reich 7 „Internationalisierung der Rechtsordnung“).
Nach einem historischen Überblick soll das geltende Zivilrecht der Republik Polen in Grund-zügen dargestellt werden. Zudem wird ein Einblick in die Methodik und die aktuellen legisla-tiven Arbeiten bezüglich des polnischen Zivilrechts gewährt.
Gegenstände der Veranstaltung werden insbesondere sein: Entstehung, Aufbau und System des polnischen Zivilrechts; Polnisches Zivilrecht im Kreis der Zivilrechtsordnungen der Welt; Rechtsquellen des geltenden Zivilrechts; Zivilrecht Allgemein, Schuldrecht, Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht sowie Arbeitsrecht.
Im Rahmen der Veranstaltung können Studierende Referate zu einzelnen Themen übernehmen.

Literatur:
Liebscher, Marc / Zoll Fryderyk (Hrsg.), Einführung in das polnische Recht, 2005.
Gralla, Erhardt / Lane, Alexander (Hrsg.), Polnische Wirtschaftsgesetze, 7. Auflage 2005.
 
(31 406)
Modul B, Se -
Verfassungsrecht und Verfassungsgerichtsbarkeit in Russland und anderen Staaten Osteuropas (2 SWS); Vorbesprechung:
8. Juli 2009, 18 Uhr (c.t.), Osteuropa-Institut, Garystr. 55, Raum 101 (1. Obergeschoss)
Di 12.00-14.00 - Garystr. 55, 101 (Seminarraum)
(13.10.) Burkhard Breig
Das Seminar richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Osteuropastudien“ mit dem Schwerpunkt Recht sowie an Studierende der Rechtswissenschaft (Schwerpunktbereich 7 „Internationalisierung der Rechtsordnung“).
Es werden Fragen der geltenden Verfassungsordnungen der Staaten Mittel- und Osteuropas (einschließlich der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion) behandelt werden. Themen werden insbesondere sein: Rolle der Verfassung in der Transformation der Gesell-schaftsordnung; Fragen des Staatsorganisationsrechts; Rolle der politischen Parteien; Stellung der Verfassungsgerichtsbarkeit; verfassungsgerichtliche Praxis zu einzelnen Rechtsbereichen; Rolle internationalen Rechts und internationaler Organisationen im Verfassungsrecht; Wirt-schaftsverfassungsrecht; gerichtlicher Rechtsschutz im Verfassungsrecht.
Eine Themenliste wird bei der Vorbesprechung ausgegeben werden.

Literatur:
Roggemann, Herwig (Hrsg.), Die Verfassungen Mittel- und Osteuropas. Einführung und Ver-fassungstexte mit Übersichten und Schaubildern, 1999.
 
(31 403)
Modul E, KK -
Staats- und Verwaltungsrecht in Osteuropa (mit historischen und vergleichenden Bezügen) (2 SWS); Mi 10.00-12.00 - Garystr. 55, 121 (Seminarraum) (14.10.) Dirk Fischer
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende ohne juristische Vorkenntnisse. Im Anschluß an einen kurzen Exkurs über die Quellen, die Einteilung und die Anwendung des Rechts im allgemeinen und einen kurzen Überblick über wesentliche Kernfragen des deutschen Staats- und Verwaltungsrechts widmet sich die Veranstaltung den Entwicklungslinien des Staats- und Verwaltungsrechts in Osteuropa, die anhand ausgewählter mittel- und osteuropäischer Staaten unter Berücksichtigung historischer Bezüge vertieft dargestellt werden sollen. Es werden weiterführende Hinweise gegeben, die eine Auseinandersetzung mit dem Staats- und Verwaltungsrecht der mittel- und osteuropäischen Staaten ermöglichen sollen. In diesem Zusammenhang soll auch die Annäherung an die bzw. die Mitgliedschaft von mittel- und osteuropäischen Staaten in der Europäischen Union und die damit verbundenen Auswirkungen insbesondere auf das Verfassungsrecht dieser Staaten thematisiert werden. Bei entsprechendem Interesse können sich die Studierenden mit einem Referat aktiv an der Diskussion beteiligten.

Literatur:
Ajani, Gianmaria, Das Recht der Länder Osteuropas, Berlin 2005.
Gärtner, Wolfram, Die Neugestaltung der Wirtschaftsverfassungen in Ostmitteleuropa, Berlin 1996.
Roggemann, Herwig, Eigentum in Osteuropa, Berlin 1996.
 
(31 404)
Modul C, Se -
Sicherungsrechte im Zivilrecht der osteuropäischen Staaten (2 SWS); Vorbesprechung:
14. Juli 2009, 11 Uhr (s.t.), Osteuropa-Institut, Garystraße 55, Raum 101 (1. Obergeschoss)
Di 14.00-16.00 - Garystr. 55, 121 (Seminarraum)
(13.10.) Ulrich W. Schulze
Das Seminar richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Osteuropastudien“ mit dem Schwerpunkt Recht sowie an Studierende der Rechtswissenschaft (Schwerpunktbereich 7 „Internationalisierung der Rechtsordnung“).
Sicherungsrechte spielen in den meisten internationalen Vertragsbeziehungen eine noch grö-ßere Rolle als bei reinen inländischen Geschäften und haben große Bedeutung in der Rechts-praxis. Dazu gehören einerseits schuldrechtliche Sicherheiten wie die Bürgschaft und die Bankgarantie, andererseits sachenrechtliche wie Eigentumsvorbehalt, Hypotheken, Pfandrech-te und Sicherungsübereignungen. Auf diesem Rechtsgebiet bestand in allen osteuropäischen Ländern nach 1990 erheblicher Bedarf nach neuen Regelungen, deren Ausarbeitung zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führte. Diese sollen im Seminar untersucht und miteinander verglichen werden. Dazu gehört auch die Behandlung der Sicherungsrechte im internationalen Privatrecht.

Literatur:
Brunner/Schmid/Westen (Hrsg.), Wirtschaftsrecht der osteuropäischen Staaten, Loseblatt Ba-den-Baden 1990-2002.
Breidenbach (Hrsg.), Handbuch Wirtschaft und Recht in Osteuropa, Loseblatt München 1993 ff.
Horn/Pleyer (Hrsg.), Handelsrecht und Kreditsicherheiten in Osteuropa, Berlin/New York 1997.
Derleder/Knops/Bamberger (Hrsg.), Handbuch zum deutschen und europäischen Bankrecht, 2. Auflage Berlin/Heidelberg 2009.
 
(31 405)
Modul C, Se -
Verwaltungsgerichtsbarkeit in Osteuropa (2 SWS); Mi 14.00-16.00 - Garystr. 55, 121 (Seminarraum)
Vorbesprechung:
14. Juli 2009, 10 Uhr (s.t.), Osteuropa-Institut, Garystraße 55, Raum 101
(1. Obergeschoss)
(14.10.) Ulrich W. Schulze
Das Seminar richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Osteuropastudien“ mit dem Schwerpunkt Recht sowie an Studierende der Rechtswissenschaft (Schwerpunktbereich 7 „Internationalisierung der Rechtsordnung“).
Die Möglichkeiten der Bürger, sich gegen Handlungen von Behörden an ein Gericht zu wenden, waren in Osteuropa bis 1990 sehr eingeschränkt, in manchen Ländern sogar überhaupt nicht vorhanden. Diese Situation wurde in allen osteuropäischen Ländern durch eine Reihe von Reformen im Sinne umfassender Rechtsschutzmöglichkeiten verbessert. Die Prozessrechtssysteme haben allerdings im Ergebnis eine sehr unterschiedliche Gestalt erhalten. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit hat eine erhebliche praktische Relevanz, sei es im Ausländerrecht, sei es bei gewerberechtlichen oder Baugenehmigungen oder auch im Vergaberecht. Diese neuen Prozessrechtsordnungen sollen in der Art einer Bestandsaufnahme im Vergleich miteinander und auch mit der deutschen Verwaltungsgerichtsordnung untersucht werden.

Literatur:
Kuss, Gerichtliche Verwaltungskontrolle in Osteuropa, Baden-Baden 1990.
 
09 7411
V -
Einführung in das japanische Recht (2 SWS) (4 cr); Do 16.00-18.00 - Boltzmannstr. 3, 2212 (Übungsraum) (15.10.) Hiroki Kawamura
 
09 7413
V -
Leading Cases in Public International Law (2 SWS) (3 cr); Do 18.00-20.00 - Boltzmannstr. 3, 2216 (Übungsraum) (15.10.)  
Die Vorlesung ist eine Wahlpflichtveranstaltung für den Unterschwerpunkt Völkerrecht des Schwerpunktbereichs 7 (Internationalisierung der Rechtsordnung). Es werden grundlegende Entscheidungen internationaler Gerichte mit den Studierenden diskutiert. Ziel der Veranstaltung ist eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Entscheidungen; zugleich soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit haben, ihre Beherrschung der englischen Fachsprache aktiv zu vertiefen. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer/innen die jeweiligen Entscheidungen vor jeder Veranstaltung gelesen haben. Die Materialien werden auf Blackboard zugänglich gemacht. Für Erasmus-, THEMIS- und LL.M.-Studierende wird eine Abschlussklausur angeboten. Der Nachweis der Fremdsprachenkompetenz kann nicht erworben werden. Die Veranstaltung findet nur in der ersten Semesterhälfte statt (d.h. bis zu den Weihnachtsferien); die Klausur wird vor den Ferien geschrieben.
Literaturempfehlung:
Peter Malanczuk, Akehurst´s Modern Introduction to International Law, 8th ed. London 2008
Weitere Literaturempfehlungen erfolgen zu Beginn der Vorlesung.



The class is an optional course within the specialization “Public International Law.” We will discuss leading cases by international courts and tribunals. The objectives are to permit students to critically evaluating well-known cases, to familiarize students with the English legal terminology, and to help them practice their legal English. Participants are expected to have read each case before coming to class. The material will be available on blackboard. Erasmus, THEMIS and LL.M. students can participate in a final exam. The course will take place during the first half of the term (i.e. until Christmas); the final exam will be given before the Christmas break.
Recommended Book:
Peter Malanczuk, Akehurst´s Modern Introduction to International Law, 8th ed. London 2008
Further recommendations will be made at the beginning of the class.

Sonstige Veranstaltungen / Veranstaltungen für andere Fachbereiche

09 8000
Pg -
Einführung in das Umweltrecht (2 SWS) (8 cr); Mi 12.00-14.00 - Boltzmannstr. 3, 2215 (Hörsaal) (14.10.) Ulf Marzik
 
09 9000
V -
Einführung in das deutsche Recht (2 SWS) (4 cr); Mi 14.00-16.00 - FB Rechtswissenschaft Van't-Hoff-Str. 8, 211 (Hörsaal) (14.10.) Lehmann-Richter Arnold
Die Lehrveranstaltung betrifft das deutsche Bürgerliche Straf- und öffentliche Recht und richtet sich ausschließlich an Studierende des LL.M.-Programms sowie an ERASMUS- und andere Programmstudierende.

Masterprogramme in European and international business, competition and regulatory law (MBL-FU)

The masters programme Business, Competition and Regulatory Law at the Freie Universität Berlin offers postgraduate study in important areas of European and international business law: antitrust law, international contract and corporate law and in particular European telecommunication and energy law. It offers students specialist knowledge in regulatory law beyond the fundamentals and an understanding of the many correlations between competition and business law.

Modul: Introduction to the economic fundaments of competition and regulary law

Course goals In this course the students gain an understanding of economic principles and processes. They deal with the economic theories on competition and network industries that areas of business law are based upon. Course content
- Relevance of economics and effects on business law
- Competition, markets and infrastructure networks in economics
- Economic requirements and market and competition structures particular to the regulated sector
The course content is taught in lectures. The material covered is reinforced and extended by e-learning.

Modul: International and European framework of business, competition and regulatory law

Course goals The students deal with the fundamentals of European and international contract law. They learn about the relevant European and international regulations and aquire the ability to apply and take them into consideration when composing contracts. Analyses of differences and similarities between national and historical legal systems give the students an understanding of the common basic principles of European company and business law. Course content
- The common history of European private and business law
- Contract law sources
- Closing of contracts
- Legal duties prior to the closing of a contract
- Contract clauses in disregard of the principle of good faith
- Third party damage
- Prohibited behaviour and discrimination
- Current European projects dealing with contact law
- Contracts with consumers
- Principles and particularities of European contract law
- Anti-discrimination law
- Interpretation of contracts
- Contracts benefiting third parties
- Fraud, misapprehension, deception
The course content is taught in lectures. The material covered is reinforced and extended by e-learning.

Stand: 06.05.2010 | Hilfe | Kontakt

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