Archiv der Online-Vorlesungsverzeichnisse

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Bachelor

32 002
GK -
Understanding North America B ; Fr 10.00-12.00 und 14.00-16.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 340 (Hörsaal) (18.4.) Tobias Scholz,
Mary Ann Snyder-Körber,
Johannes Völz
Dieser 6 SWS umfassende, interdisziplinäre Grundkurs soll allen Studierenden des Studienganges "Nordamerikastudien" einen Überblick über die Entwicklung der amerikanischen Literatur, Kultur und Soziologie vermitteln. Mit Hilfe von computergestützten Lehr- und Lernmaterialien werden historische und gegenwartsbezogene Grundlagen vermittelt. Zentrale Problemkreise und Texte werden zunächst in einer Vorlesung dargestellt und anschließend in den obligatorischen Tutorien weiter vertieft. Der Überblicks- und Einführungscharakter dieser Lehrveranstaltung legt nahe, sie möglichst im ersten oder zweiten Semester zu besuchen. Die Studierenden sollen dabei nicht nur mit inhaltlichem Fachwissen vertraut gemacht, sondern auch für disziplinübergreifende Fragestellungen sensibilisiert werden. Durch den auf diese Weise vermittelten Einblick in disziplintypische Herangehensweisen soll der Kurs zudem bei der Auswahl der Studienschwerpunkte helfen.

Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme an Vorlesung und Tutorium
Schriftliche Prüfungsleistung: Kurzessays, ID-Abfrage, Abschlussklausur.

Literatur: Ein kursbegleitender Reader kann ab Beginn des Semesters im Copy-Shop in der Königin-Luise-Str. erworben werden. Ein Großteil des Kursmaterials wird zudem online zur Verfügung stehen. Die Vorbereitung des Lehr- und Lernmaterials wird im Rahmen des gleichnamigen e-learning-Projektes gefördert. Ein Handapparat mit weiterführender Literatur wird in der Bibliothek eingerichtet.
  Tutorium Mo 10.00-12.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 319 (Seminarraum) (s. A.) Daniel Herbstreit,
Doris Peschelt,
Martin Staude
  Tutorium Mo 16.00-18.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 201 (Seminarraum) (21.4.)  
 
32 103
AS -
Geschichte des amerikanischen Films II, 1950-1980 (BA Aufbauseminar) (im Grundstudium nach der Magisterstudienordnung ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 credits) ; Di 14.00-16.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 201 (Seminarraum) (15.4.) Winfried Fluck
Nach den Anfängen des amerikanischen Films und seiner ersten klassischen Phase in den 30er Jahren wird im Sommersemester die Phase nach dem 2. Weltkrieg bis 1980 zum Thema dieser Seminarreihe werden. Besondere Schwerpunkte werden dabei sein: der Film Noir, das Melodrama der 50er Jahre, die Krise des klassischen Hollywoodsystems, das New Hollywood-Kino, sowie die Entstehung des Blockbusters. Voraussetzung für einen Schein bzw. Credit sind regelmäßige Teilnahme und eine Hausarbeit. Die Teilnahme am ersten Teil dieser Seminarreihe ist keine Vorbedingung.
 
32 101
AS -
Wahnsinn und Normalität in der amerikanischen Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (BA Aufbauseminar) (im Grundstudium nach der Magisterstudienordnung ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 credits) ; Mi 14.00-16.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 319 (Seminarraum) (16.4.) Simon Schleusener
In das Thema dieses Seminars lässt sich passend mit einem Zitat Michel Foucaults einführen, der in seinem ersten Buch Psychologie und Geisteskrankheit argumentiert, dass „die Krankheit ihre Wirklichkeit und ihren Wert als Krankheit nur innerhalb einer Kultur hat, die sie als solche erkennt“. Thema des Seminars ist folglich die kulturelle Dimension der Unterscheidung von Wahnsinn und Normalität, wobei der Fokus auf literarischen Texten und Filmen aus dem Amerika des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Rückschlüsse auf die kulturelle Verfasstheit der amerikanischen Gesellschaft aus der Art und Weise zu ziehen sind, wie die Grenze zwischen Wahnsinn und Normalität in den jeweiligen Werken thematisiert wird. Zudem soll die ästhetische Dimension der künstlerischen Darstellung des Wahnsinns und somit das Verhältnis von Wahnsinn und Kunst untersucht werden. Zu den literarischen Texten, die im Seminar behandelt werden, gehören Herman Melvilles „Bartleby the Scrivener“ (1853), Charlotte Perkins Gilmans „The Yellow Wallpaper“ (1899), Allen Ginsbergs „Howl” (1955), Jack Kerouacs On the Road (1957) und Ken Keseys One Flew Over the Cuckoo’s Nest (1962). Zudem werden eine Reihe von Filmen behandelt, u.a. Samuel Fullers Shock Corridor (1963) und A Woman Under the Influence (1974) von John Cassavetes.

Einführende Literatur:
Michel Foucault, Wahnsinn und Gesellschaft. Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft (Frankfurt/M. 1973).
Jürgen Link, Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird (Opladen/Wiesbaden 1999).

Scheinvoraussetzungen: Mündliche Mitarbeit, Seminararbeit, Kurzreferat
 
32 104
VS -
Die Salemer Hexenprozesse (BA Vertiefungsmodul A, Vertiefungsseminar) (nach der Magisterstudienordnung ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 credits) ; Mo 14.00-16.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 203 (Seminarraum) (14.4.) Susanne Pettelkau
Die Hexenprozesse von Salem sind das Synonym für die Hexenverfolgung in den neuenglischen Kolonien. In der amerikanischen Geschichte stellt diese Hexenverfolgung aufgrund ihres Ausmaßes und ihrer Intensität sicherlich eine Ausnahme dar. Als Ursache für diese exzessive Hexenjagd können vielfältige Konflikte religiösen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ursprungs angeführt werden.
Viele neuenglische Siedler sahen sich durch die wachsende Säkularisierung der Kolonien, durch die politische Auseinandersetzung um eine neue Charter wie auch durch zahlreiche Indianerangriffe in ihrem Selbstverständnis als „God's Chosen People“ bedroht. Es entwickelte sich eine explosive Stimmung, die im Jahr 1692 letztendlich in den Salemer Hexenprozessen ihr Ventil fand.
Mit den Gerichtsakten und Augenzeugenberichten als Grundlage sollen die Salemer Hexenprozesse unter Berücksichtigung der unterschiedliche Forschungsansätze ausführlich untersucht werden. Ein besonderes Augenmerk soll in diesem Zusammenhang auf der Rolle des Sondergerichts in Salem liegen.

Lektüre zum Einlesen in das Thema:
George Lincoln Burr, Narratives of the Witchcraft Cases.
Paul Boyer/Stephen Nissenbaum, The Salem Witchcraft Papers.
John Demos, Entertaining Satan - Witchcraft and the Culture of Early New England.
Brian P. Levack, Witchcraft in Colonial England.

Scheinvoraussetzungen: Mündliche Mitarbeit, Seminararbeit, Kurzreferat
 
32 105
VS -
American Yodas (BA Vertiefungsmodul A, Vertiefungsseminar) ; (im Magisterstudiengang ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 ECTS credits) Mo 12.00-14.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 340 (Hörsaal) (14.4.) Alan Taylor
The practical and ideological role of American formal education is pivotal in articulating the nation’s democratic assumptions and in forwarding its aspirations towards equal opportunity, a fact not lost in Presidential Election Year 2008.

From Blackboard Jungle, 1955 to The Great Debaters, 2007, the subject of schooling has, not surprisingly, emerged as a challenging and often lucrative Hollywood sub-genre that uniquely and explicitly addresses issues of hegemony, discourse, and resistance. Likewise, commentaries on such representations is prominent in recent book publications (The Hollywood Curriculum, Dalton; Tales Out of School, Keroes).

This course will include but then advance beyond these genre-specific accounts to consider American film form and narrative in general and through the prism of contrasting learning theories (from Watson/behaviorism, through Bruner/cognitive to Gigerenzer/heuristics).

The represented workings of such theories in Hollywood narrative will therefore inform our detailed exploration that will include analysis and discussion of two complete films and a range of sequences.

• In keeping with certain behaviorist principles, schein/credit rewards will be gained for 80% + attendance and the completion of two short essays. These will be written, and subject to written feedback during the course.
• Research Paper opportunities are designed to attract the professional interest and intellectual ambitions of students of psychology, pedagogic practice, and applied film/ media theory.

For full details, including our weekly schedule and recommended reading/viewings, please see the dedicated page JFK-I: American Yodas at KINOWORDS: http://kinowords.edublogs.org
 
32 102
VS -
Posthumanismus im amerikanischen Film (BA Vertiefungsmodul B, Vertiefungsseminar) (im Grundstudium nach der alten Studienordnung ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 credits) ; Mo 16.00-18.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 319 (Seminarraum) (14.4.) Simon Schleusener
Humanistisches Denken zeichnet sich dadurch aus, dass es „dem Menschen“ eine umfassende Autonomie zubilligt sowie eine klare Abgrenzung zwischen der Essenz des Menschen und den Bereichen von Tier und Maschine vornimmt. In den letzten Jahrzehnten, in denen man nicht nur den Aufstieg der Biotechnologie, sondern auch eine zunehmende Verquickung menschlicher Individuen mit technischen Artefakten beobachten konnte, hat der klassische Humanismus in der Philosophie und den Kulturwissenschaften stark an Überzeugungskraft eingebüßt. Als Reaktion auf diese Krise des Humanismus in einer sich zunehmend hybridisierenden Welt ist der Begriff des Posthumanismus geprägt worden, der eine generelle Skepsis gegenüber den Prämissen des klassischen Humanismus zum Ausdruck bringt und Möglichkeiten eines „nach-humanistischen“ Denkens aufzeigen soll. Ziel des Seminars ist es, den Posthumanismusdiskurs anhand einer Reihe von theoretischen Texten in seinen unterschiedlichen Facetten zu erfassen und das hierdurch gewonnene Wissen für die Analyse amerikanischer Filme zu nutzen, in denen die Grenze zwischen Mensch, Tier und Maschine auf je spezifische Weise verhandelt, aufgehoben oder neu gezogen wird. Ob in den klassischen Horrorfilmen der 1930er Jahre oder in den Science-Fiction-Filmen der 1980er: immer wieder hat sich der amerikanische Film mit der Frage nach dem Wesen des Menschen beschäftigt sowie eine Faszination an der kinematographischen Überschreitung der Grenze zum Ausdruck gebracht, die üblicherweise zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen gezogen wird. Das Seminar behandelt dementsprechend Filme aus unterschiedlichen Epochen und Genres, in denen jene Grenze thematisiert bzw. verschoben wird, wobei auch der kulturgeschichtliche Kontext Gegenstand der Analyse sein wird. Zu den im Seminar behandelten Filmen gehören u.a. James Whales Frankenstein (1931), Don Siegels Invasion of the Body Snatchers (1955), David Lynchs Elephant Man (1980), Ridley Scotts Blade Runner (1982), David Cronenbergs The Fly (1986) sowie Werner Herzogs Grizzly Man (2005). Als Einstieg in Thema und Theorie des Posthumanismus eignet sich der von Neil Badmington herausgegebene Band Posthumanism (Palgrave: New York 2000), der Texte von Roland Barthes, Donna Haraway, Michel Foucault und anderen Vertretern posthumanistischen Denkens versammelt.

Scheinvoraussetzungen: Mündliche Mitarbeit, Seminararbeit, Kurzreferat
 
(32 605)
VS -
The Viewer in 20th Century American Photography (BA Vertiefungsmodul B, Vertiefungsseminar) (im Grundstudium nach der Magisterstudienordnung ist dies ein Proseminar, 2 SWS, 7 ECTS) (Englisch); Mi 16.00-18.00 - ZI JFKI Lansstr. 7-9, 201 (Seminarraum) (16.4.) Tobias Scholz,
Johannes Völz
For the most part of its academic reception, American photography has been the province of art historians. Traditionally preoccupied with the competence of viewing and analyzing images, art historians have subdivided American photography into genres, styles and subject matters, thereby creating a compact canon of major photographers. In this seminar, we will appropriate this body of knowledge in order to develop an alternative interdisciplinary perspective on 20th American photography. This perspective, which combines cultural history, (visual) sociology, as well as art-historical analysis, will highlight the function of the viewer, both as an implied construct that shapes the images’ aesthetic, and as an empirical reality that makes photography legible as a practice of communication. The continuing dialogue and tension between art photography and the photographic practices of everyday life reveal American art photography to construct and enable changing modes of viewing. For instance, while in the early twentieth century photographers created pictures that aimed to be viewed as art, postmodern artists of the 1980s and 1990s increasingly used photography to be able to view viewing itself. While we will focus on discussing particular photographs (and photographers) in class, the comprehensive reading list will make you familiar with classic texts of photographic theory (e.g. Walter Benjamin, Roland Barthes, Susan Sontag), as well as with the history of 20th American photography.

Requirements for credit (Schein): regular attendance, in-class participation, oral presentation/moderation of class discussion, three short papers to be submitted during the semester, weekly quizzes. A course packet (reader) will be available at “Kopierservice” on Königin-Luise-Str. This class will be taught in English.
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